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Pushing Daisies - Season 2
von
Bryan Fuller
 

"Schade kann der Kuchenbäcker mit seinem Finger die Serie nicht wieder zum Leben erwecken."

 
Release: 18. September 2009
 
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Inhalt
Turbulente Zeiten in Papen Country: Kuchenbäcker Ned versucht das Vertrauen seiner Freundin zurück zu gewinnen. Nicht so einfach, ist doch Chucks Vater einst gestorben, weil Ned mit einer Fingerberührung seine Mutter wieder zum Leben erweckt hat - und sie nicht binnen einer Minute nochmals angefasste, um sie zurück zu den Toten zu schicken. Kellnerin Olive hat andere Sorgen: Sie weiss, dass Chucks Tante Lily in Wahrheit ihre Mutter ist. Um nicht in Versuchung zu geraten, das Geheimnis auszuplaudern, geht sie ins Kloster. Und natürlich warten allerhand ominöse Mordfälle auf ihre Aufklärung ...
 
Originaltitel Pushing Daisies - Season 2
Produktionsjahr 2008/2009
Genre Romantikserie
Laufzeit

ca. 513 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Created By Bryan Fuller
Darsteller Lee Pace, Anna Friel, Chi McBRide, Jim Dale, Ellen Greene, Swoosie Kurtz, Kristin Chenoweth
     
Kritik
Bittersüss. Kein Wort beschreibt 'Pushing Daisies' besser. Nicht nur die Serie selbst, sondern auch ihren Abschied von der TV-Landschaft. Die Serie war für ein grosses Publikum zu abgedreht, zu bunt, ja einfach zu originell. Für dreizehn Folgen hat es in der zweiten Staffel gereicht, nachdem es die erste gerade einmal auf neun schaffte. Sollte man also gleich in Melancholie ausbrechen? Lieber nicht. Denn die restlichen Folgen der Serie sind ein weiterer Traum, in dem man sich verlieren kann. Ein origineller Mord folgt dem nächsten. Zu Tode gestochen von Bienen, eine Nonne, die vom Kirchenturm fällt, ein fritierter Koch - Schöpfer Bryan Fuller gehen die Ideen nicht aus. Aber das Herz von 'Pushing Daisies' sind die Beziehungen der Figuren. Ned und Chuck gehen durch Hochs und Tiefs, ohne sich berühren zu können. Chucks Tanten Vivian und Lily (die eigentlich ihre Mutter ist) verarbeiten weiterhin ihre Trauer um die verlorene Nichte. Und Privatdetektiv Emerson verbündet sich mit Kellnerin Olive, was zu einem ungleichen, aber effektiven Ermittlerduo führt. Olive ist auch in dieser Staffel der Höhepunkt. Ihre verträumte Art, ihre Gesangseinlagen - Kristin Chenoweth brilliert in der Rolle. Zur Belohnung gewann sie an der diesjährigen Emmy-Verleihung den Preis für die beste Nebenrolle. In ihrer Dankesrede brachte sie die bittersüsse Situation der Serie ein letztes Mal auf den Punkt: "Ich danke der Academy dafür, dass sie eine Serie würdigt, die nicht länger im Fernsehen läuft." Schade kann der Kuchenbäcker mit seinem Finger die Serie nicht wieder zum Leben erwecken.
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Warner Home Video
Anzahl Discs 4
Verpackung Amarayhülle in Pappschuber
Bild 16:9 (1.78:1)
Ton Deutsch: Dolby Surround 2.0
Englisch: Dolby Surround 2.0
Ungarisch: Dolby Surround 2.0 Polnisch: VO
Untertitel Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte, Hebräisch, Polnisch, Portugiesisch, Ungarisch, Türkisch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Die Gedankenwelt des Schöpfers Bryan Fuller
- Wie eine Skriptidee zur Realität wird
- Spotlight auf die Arbeit des Komponisten Jim Dooley
- Die Durchführung einiger riesiger visueller Effekte

Die Ansätze des Bonusmaterials sind gut. Doch leider gehen die vier kurzen Dokumentationen nicht in die Tiefe und streifen die Themen nur, die sie anreissen.

© rezensiert von Adrian Spring am 07.11.09
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