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Liebling, lass uns scheiden!
von Jürg Ebe |
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"Nach 'Handyman' das zweite Projekt von Marco Rima und Jürg Ebe! Qualitativ leider ebenbürtig!" |
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Release: 12. Mai 2011 |
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Inhalt |
Oliver Klaus (Marco Rima) kann es nicht fassen, als er von seiner Franziska (Esther Schweins) mit den Worten "Ich will mich scheiden lassen!" konfrontiert wird. Vom Paartherapeuten hatte er sich eine etwas andere Entwicklung ihres Ehe-Konflikts erhofft. Seine logische Schlussfolgerung: "Sie hat einen anderen!". Denn als erfolgreiche Geschäftsfrau hätte sie genügend Möglichkeiten dazu. Tatsächlich gibt es einen anderen Mann im Leben von Franziska, allerdings nichts Ernstes - bis anhin... |
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Originaltitel |
Liebling, lass uns scheiden! |
Produktionsjahr |
2010 |
Genre |
Komödie |
Laufzeit |
ca. 88 Minuten |
Altersfreigabe |
ohne Altersbeschränkung |
Regie |
Jürg Ebe |
Darsteller |
Marco Rima, Esther Schweins, Nadja Brenneisen, Basil Eidenbenz, Stefan Gubser |
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Kritik |
Es ist erst die zweite Regiearbeit von Jürg Ebe, aber auch die zweite zusammen mit Marco Rima. Bereits 2006 lieferten die beiden die mässig erfolgreiche Komödie 'Handyman' ab. Bei 'Liebling, lass uns scheiden!' - und das kann man vorneweg nehmen - ist das Resultat ziemlich ähnlich ausgefallen. Ebe's Interpretationen wirken für eine Komödie einfach sehr oft zu langatmig, fast nichts wirkt frisch und zu viel gestellt. Zusammen mit dem gebürtigen Deutschen Andreas Gaw, schrieb Marco Rima gleich selbst das Drehbuch zu 'Liebling, lass uns scheiden!'. Dank der Comedy-Erfahrung von Gaw (er schrieb bereits für 'Edelmais & Co.', 'Die Dreisten Drei' und 'Ladykracher') gibt es unzählige Sketch-Einlagen während des Filmes, welche eine völlig neue Szenerie und die Hauptakteure in neuen Rollen zeigen (meist von ihren Gedanken geleitet). Besonders Rima, bei dem 'Die Wochenshow' noch immer das Highlight abseits seiner Bühnen-Karriere darstellt, kann hier brillieren und besonders seine Fans entzücken. Esther Schweins geht dabei zwar eher etwas unter, kann dafür aber im Film selbst als stärkste Akteurin überzeugen. Stefan Gubser besitzt als Dr. Anton Sondheim zwar viel Potential, bekommt aber leider zu wenig Screentime. Wie zu Beginn erwähnt, ist es aber die Story, welche 'Liebling, lass uns scheiden!' zu nichts Speziellem macht und ist leider auch verantwortlich dafür, dass sich Comedy-Talent Rima nicht wirklich entfalten kann. Vielleicht sollte er es bei seinem nächsten Kinoprojekt mal ohne Ebe versuchen. Nach 'Handyman' das zweite Projekt von Marco Rima und Jürg Ebe! Qualitativ leider ebenbürtig! |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 09.06.11
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