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Afterparty
von
Miguel Larraya
 

"Ideenlos, blutleer und ein Verwirrspiel zum Filmende welches leider ebenfalls enttäuscht!"

 
Release: 28. Juni 2013
 
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Inhalt
Carlos (Lucho Fernández), TV-Star und umschwärmtes Teenie-Idol, wird zu einer exzessiven Party eingeladen. Eine abgefahrene Deluxe-Location samt Pool, Girls, Alkohol und Drogen sorgen für mordsmässigen Spaß. Dieser findet am nächsten Morgen ein jähes Ende als Carlos verkatert aufwacht und feststellt, dass er im nun komplett verriegelten Gebäude gefangen gehalten wird. Gemeinsam mit drei jungen Frauen, mit denen er auf der Party in Kontakt trat, versucht er sich einen Weg aus dem Haus zu bannen.
 
Originaltitel Afterparty
Produktionsjahr 2013
Genre Horror
Laufzeit

ca. 79 Minuten

Altersfreigabe ab 18 Jahren
Regie Miguel Larraya
Darsteller Lucho Fernández, Alicia Sanz, Úrsula Corberó, Andrea Dueso, Rocío León
     
Kritik
Nur weil ein maskierter Serienmörder auf verkaterte Teenies losgeht, muss man den Film ja nicht gleich als "hervorragenden Genre-Mix zwischen 'Hangover' und 'Scream'" anpreisen. Denn genau mit diesem Slogan wirbt der diesjährig erschienene spanische Horrorfilm 'Afterparty'. Nach zwei Kurzfilmen ist dies die erste Regiearbeit für Miguel Larraya in Spielfilmlänge - was man aber leider auch merkt. Der Plot ist überaus simpel und letztendlich auch ziemlich ideenlos ausgefallen: Nach einer exzessiven Party eines Unbekannten (!) wachen die Jugendlichen am nächsten Morgen verkatert auf, stellen fest dass sie eingesperrt sind und letztendlich auch, dass sie nicht alleine sind. Es wirkt fast so, als ob Larraya lediglich einen Durchschnittsfilm produzieren wollte, gehören doch die spanischen Horrorfilme der letzten Jahre zu den Lichtblicken des Genres. Das erste Drittel von 'Afterparty' bietet die erwartete Fleischbeschauung an der Party - mit den ebenfalls erwarteten Techtelmechtel. Das zweite Drittel kommt dann schön düster, atmosphärisch und geheimnisvoll daher und auch die Idee, die Opfer via Videotelefonie in Angst und Schrecken zu versetzen, funktioniert im Ansatz ganz gut. Gegen Filmende des knapp achtzig Minuten langen Streifens, läuft es allerdings drunter und drüber. Larraya zettelt ein Verwirrspiel an, welches wohl eine oder mehrere überraschende Wendungen nach sich tragen soll, doch letztendlich wird der Zuschauer lediglich wahrhaftig verwirrt und bevor sich der Film wieder findet, ist das Ende dann auch bereits geschrieben. Für Horror-Fans enttäuschend da keine wirklich guten Schocker, für Gore-Fans enttäuschend da für eine FSK18-Uncut-Version sehr wenig Blut fliesst und Fans von guten Geschichten müssen sich sowieso was anderes suchen. Ideenlos, blutleer und ein Verwirrspiel zum Filmende welches leider ebenfalls enttäuscht!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Splendid Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.35:1)
Ton Deutsch: DTS-HD 5.1
Spanisch: DTS-HD 5.1
Untertitel Deutsch, Niederländisch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

Keine Extras

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 03.07.13
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