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The Last Witch Hunter
von
Breck Eisner
 

"Der US-Flop ist zwar rasant & actionreich, aber leider genauso unstrukturiert & spannungsarm!"

 
Release: 3. März 2016
 
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Inhalt
Vor langer Zeit war Kaulder (Vin Diesel) Mitglied einer Vereinigung von unerschrockenen Hexenjägern und kämpfte im Mittelalter gegen die bösen Kreaturen. Als er die mächtige Hexenkönigin besiegte, verdammte diese ihn mit ihren letzten Atemzügen zu ewigem Leben. In der Jetztzeit ist Kaulder der letzte seiner Art und versucht nach wie vor das Böse auf der Welt zu besiegen. Doch die Herausforderung, die ihm nun bevor steht, kann er nur mit Hilfe eines verschüchterten Priesters und einer Traumwandlerin bestehen.
 
Originaltitel The Last Witch Hunter
Produktionsjahr 2015
Genre Fantasy
Laufzeit

ca. 107 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Breck Eisner
Darsteller Vin Diesel, Rose Leslie, Elijah Wood, Julie Engelbrecht, Michael Caine
     
Kritik
Mittlerweile verbindet man lediglich noch 'Fast & Furious' und 'xXx' mit Vin Diesel (von welchen im 2017 jeweils eine weitere Fortsetzung erscheint), doch seine anderen Schauspiel-Engagements (auch High-Budget-Produktionen) gehen merkwürdigerweise immer ganz schnell in der Masse unter. So geschehen bei 'Babylon A.D.' und nun erneut mit 'The Last Witch Hunter'. Bei fünfundsiebzig Millionen US-Dollar Produktionskosten floppte der Film weltweit zwar nicht (nahm fast das Doppelte wieder ein), doch in den USA reichte es gerade mal für Einnahmen von knapp dreissig Millionen US-Dollar - was den dortigen Erwartungen natürlich nicht genügt. So wurde aus dem geplanten Franchise leider (?) nur ein Einteiler. Mit Rose Leslie ('Game of Thrones'), Elijah Wood ('Der Herr der Ringe') und dem zweifachen Oscar-Preisträger Michael Caine ('Gottes Werk & Teufels Beitrag') in weiteren Rollen hat das Werk aber eigentlich nichts falsch gemacht. Auch die Machart und die technische Umsetzung stimmen. Doch das Hauptproblem bei 'The Last Witch Hunter' findet sich in seiner „Überladenheit“. Der Film ist ein Action- und Fantasy-Spektakel, keine Frage - allerdings eines, welches immer wieder den Boden unter den Füssen verliert. Eine Strukturierung und eine saubere Gliederung fehlen dem Film leider vollends. So wirken die, wenn auch toll inszenierten Actionszenen vielfach grundlos aneinandergereiht und lassen so den stets bereiten Spannungsbogen immer wieder einbrechen. Wenn man sich nicht übermässig viele Gedanken über die Handlung macht, geht 'The Last Witch Hunter' als solide Popcorn-Unterhaltung durch. Doch versucht man das Ganze zu verstehen, bemerkt man zahlreiche Logiklöcher und viel zu getimte Abläufe, so dass vielen Zuschauern der Spass am Ganzen vergehen wird. Hinzu kommen Vin Diesel’s klassische One-Liner-Sprüche, welche zwar mitunter witzig ausgefallen sind, aber in diesen Film - der sich durchwegs ernst nimmt - oftmals nicht reinpassen. Letztendlich bleibt zwar ein gut gemachtes und actionreiches Fantasy-Spektakel, welches aber in Sachen Drehbuch und Spannungsintensität anderen Genre-Produktionen mit gleich hohem Budget nicht das Wasser reichen kann. Der US-Flop ist zwar rasant & actionreich, aber leider genauso unstrukturiert & spannungsarm!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Ascot Elite Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle in Pappschuber
Bild 16:9 (2.40:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 7.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 7.1
Untertitel Deutsch, Englisch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Audiokommentar von Regisseur Breck Eisner
- Crafting The Magic:' The Last Witch Hunter'
- Animierte Kurzfilme
- 'The Last Witch Hunter' Sizzle Reel / Paint It, black
- Deleted Scenes

Neben einem Regiekommentar gibt es ein halbstündiges Making Of, vier animierte Kurzfilme, ein zweiminütiges Sizzle Reel mit den besten Filmszenen sowie zwei gelöschte Szenen.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 11.03.16
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