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The Great Wall
von
Yimou Zhang
 

"Zwar mehr Fantasy als History, aber trotzdem ein unterhaltsames, rasantes Action-Abenteuer!"

 
Release: 18. Mai 2017
 
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Inhalt
Ein Gruppe Söldner reist im 15. Jahrhundert nach China. Sie wollen Schiesspulver erwerben, um dieses anschliessend zurück nach Europa zu bringen. Dann allerdings wird die Gruppe von mystischen Ungeheuern angegriffen und nur zwei von ihnen überleben. Es bleibt ihnen nicht viel Zeit, sich von dem Überfall der Wesen zu erholen, denn ehe sie es sich versehen, befinden sie sich mitten in einem Krieg zwischen den geheimen Klan-Kriegern des Landes und ebenjenen bedrohlichen Monstern, die ihre Kameraden abgeschlachtet haben.
 
Originaltitel The Great Wall
Produktionsjahr 2016
Genre Fantasy
Laufzeit

ca. 103 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Yimou Zhang
Darsteller Matt Damon, Tian Jing, Willem Dafoe, Andy Lau, Pedro Pascal
     
Kritik
Die Chinesische Mauer, über zwanzig tausend Kilometer lang und seit dem siebten Jahrhundert intakt. Hinsichtlich Volumen und Masse gilt sie als das grösste Bauwerk der Welt und fasziniert die Weltbevölkerung seit Jahrhunderten. Diese Faszination sollte eigentlich auch im Kino auf die Zuschauer übergreifen. Daher setzten sich einige Produzenten an einen Tisch - unter anderen der Oscar-nominierte Charles Roven ('The Dark Knight') sowie auch Jon Jashni ('Warcraft', 'Godzilla') - und wollten mit Biegen und Brechen einen Film um besagte Mauer bauen. Drei Autoren werkelten an der Story (Max Brooks, Edward Zwick und Marshall Herskovitz) und drei am Drehbuch (Carlo Bernard, Doug Miro und Tony Gilroy). Herausgekommen ist ein US-chinesischer Mash-Up mit westlichen Akteuren (Matt Damon, Willem Dafoe) und chinesischen Leinwand-Helden (Tian Jing, Hanyu Zhang). Dazu wird eine ordentliche Portion Action serviert, abgemischt mit mordlüsternen Fantasiewesen, welche die Mauer zu erklimmen versuchen. Man merkt schon bald: Leider keine historisch korrekte Geschichte über das chinesische Kaiserreich und seine Mauer - und auch die Figuren entwickeln durchs Band leider nicht die nötige Tiefe, um ihre Interessen und Konflikte als Zuschauer nachvollziehen zu können. Dafür wird jedoch Effekte-technisch und inszenatorisch ein überaus unterhaltsamer Actionfilm geboten. Regisseur Yimou Zhang versteht es, kampftechnisch erste Qualität abzuliefern - was er auch bereits mit seinem Oscar-nominierten 'House of Flying Daggers' von 2004 unter Beweis stellte. Bei 'The Great Wall' schöpft er nochmals aus den Vollen: Bis zu dreitausend Statisten standen teilweise vor der Kamera, hinzu kommen hervorragende Kostüme und eine beeindruckende Kulisse, was alles insgesamt zu bahnbrechenden Szenen führt, wie man sie das letzte Mal bei 'Der Herr der Ringe: Die zwei Türme' gesehen hat. Die Kinokassen liess dass allerdings kalt: Bei einem Budget von einhundertfünfzig Millionen US-Dollar konnten nicht einmal fünfzig davon in den USA wieder eingespielt werden. Nun aber das grosse "Aber": In China schlug der Film ein wie eine Bombe und sorgte weltweit für mehr als dreihundert Millionen US-Dollar an Einnahmen - und das letztendlich zurecht. Zwar mehr Fantasy als History, aber trotzdem ein unterhaltsames, rasantes Action-Abenteuer!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Universal Pictures
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.40:1)
Ton Deutsch: Dolby Atmos
Englisch: Dolby Atmos & Dolby Digital 5.1
Französisch: Dolby Atmos
Italienisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Arabisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Hindi, Isländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Englisch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Unveröffentlichte und erweiterte Szenen
- Matt Damon in China
- Die Arbeit mit Regisseur Zhang Yimou
- Visuelle Effekte
- Mensch gegen Monster
- Waffen des Krieges
- Eine spektakuläre Welt entwerfen

Die Extras warten mit zahlreichen kurzen Filmschnipseln auf. So dauern die sechs Fearutettes je nur zirka drei Minuten, wobei 'Mensch gegen Monster' aus drei Teilen (à je drei Minuten) besteht. Dazu gibt es acht zusätzliche Szenen.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 07.06.17
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