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Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales
von
Joachim Rønning & Espen Sandberg
 

"Viele Parallelen zum ersten Teil der Serie und daher ein sehr gelungenes Piraten-Abenteuer!"

 
Release: 2. Oktober 2017
 
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Inhalt
Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Tödliche Geister-Piraten, angeführt von seinem alten Erzfeind, dem furchteinflössenden Captain Salazar (Javier Bardem), entkommen aus dem "Teufels-Dreieck" und sollen jeden Piraten auf See töten - einschliesslich Jack Sparrow. Seine einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären "Dreizack des Poseidon" zu finden. Ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht.
 
Originaltitel Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales
Produktionsjahr 2017
Genre Abenteuer
Laufzeit

ca. 129 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Joachim Rønning & Espen Sandberg
Darsteller Johnny Depp, Geoffrey Rush, Javier Bardem, Brenton Thwaites, Kaya Scodelario
     
Kritik
Etwas überraschend - aber dann auch irgendwie doch nicht... Lange sechs Jahre nach einem durchwachsenen vierten Teil mit dezimierten Cast, meldet sich das überaus erfolgreiche 'Pirates of the Caribbean'-Franchise mit einem neuen Streifen zurück. Mit dabei: Johnny Depp sowie auch... gut, mittlerweile reicht der dreifach Oscar-Nominierte Verwandlungskünstler aus, dass die Zuschauer ins Kino rennen. Ohne Depp's Captain Jack Sparrow ist es nicht wirklich ein 'Pirates of the Caribbean'-Film. Da können die Macher ganz schön froh sein, dass Depp die Rolle des schrulligen Piraten immer noch gefällt. Ansonsten wären wohl zig Millionen US-Dollar an Kinoeinnahmen schnell dahin... Teil Vier hat es im 2011 tatsächlich auf über eine Milliarde (!) US-Dollar an Einnahmen gebracht. Und auch der neueste Teil erreichte "immerhin" knapp achthundert Millionen US-Dollar. Man merkt: Nach sechs Jahren Pause ist der Boom natürlich etwas abgeflacht, aber die Qualität der Filme stimmt zum Glück immer noch. Der Hauptgrund dafür: Die Macher beginnen nun offensichtlich die Werke auf die funktionierenden Einzelaspekte zu fokussieren. Diese wären: Johnny Depp, kurzweilige und aufwändige Actionszenen, schwarzer und trockener Humor sowie eine ordentliche Portion karibischer Charme aus der Goldenen Piraten-Ära von damals. Letzteres kam in den vorangehenden drei Teilen leider immer etwas zu kurz, da die immer komplexer werdende Geschichte viel zu stark im Vordergrund stand. Ein heiliges Artefakt hier, eine Verschwörung da und zudem zahlreiche neue Figuren, welche sich durch noch zahlreichere Verknüpfungen in die Geschichten der vorangehenden Teile einbanden. 'Salazars Rache' ist hier ganz anders. Bis auf die Schlussszenen könnte der Streifen genauso gut als Einzelfilm fungieren. Die Action und der Humor dominieren den gesamten Film hindurch und Depp als Jack Sparrow gibt gefühlt überall dort wo er möchte seinen Senf dazu. Dies alles führt zu einem bestens funktionierenden Potpourri, welches endlich auch wieder den seit dem ersten Teil so stark vermissten Piraten-Charme aufbringt. Ebenso gefällt auch Javier Bardem als untoter Captain Salazar mit seinem beeindruckenden Wrack-Schiff, der Silent Mary. Eine Post-Credit-Szene mit altbekannten Darstellern deutet zudem auf einen sechsten Teil hin. Die Fans freut's. Viele Parallelen zum ersten Teil der Serie und daher ein sehr gelungenes Piraten-Abenteuer!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Walt Disney Pictures Home Entertainment
Anzahl Discs 2
Verpackung Steelbook in Pappschuber
Bild 16:9 (2.40:1)
Ton Deutsch: DTS Master Audio 7.1
Englisch: DTS-HD HR 5.1
Italienisch: DTS Digital Surround 5.1
Untertitel Deutsch, Italienisch, Englisch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Making Of 'Salazars Rache'
- Karibische Pannen beim Dreh
- Jerry Bruckheimers Fototagebuch
- Zusätzliche Szenen

Das Making Of besteht aus sieben Teilen und weist eine stolze Länge von knapp fünfzig Minuten auf. Dazu gibt’s Outtakes (rund drei Minuten), Jerry Bruckheimers Fototagebuch (knapp zwei Minuten) sowie drei Minuten an nicht verwendeten Szenen.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 24.10.17
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