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Insidious: The Last Key
von
Adam Robitel
 

"Das ist 'Insidious', wie man es kennt! Nicht viel Neues, aber dafür Jump Scares am Laufmeter!"

 
Release: 17. Mai 2018
 
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Inhalt
Parapsychologin Elise Rainier (Lin Shaye) wohnt mittlerweile mit den zwei Geisterjägern Specs (Leigh Whannell) und Tucker (Angus Sampson) zusammen. Gemeinsam sind sie die Firma "Spectral Sightings", die aufs Austreiben von Dämonen spezialisiert ist. Ihr neuester Fall führt das ungleiche Trio in Elises Vergangenheit - in ihr Elternhaus in New Mexico, wo sie als Kind Schreckliches erlebte und in dem nun eine andere Familie in Gefahr ist. Elise muss sich ihrer Vergangenheit und ihrer grössten Angst stellen.
 
Originaltitel Insidious: The Last Key
Produktionsjahr 2018
Genre Horror
Laufzeit

ca. 103 Minuten

Altersfreigabe ab 16 Jahren
Regie Adam Robitel
Darsteller Lin Shaye, Leigh Whannell, Angus Sampson, Kirk Acevedo, Caitlin Gerard
     
Kritik
Inzwischen darf man ihn fast schon als "Altmeister" des Horrors bezeichnen: Der malaysische Filmemacher James Wan. Mit 'Saw' und 'Conjuring' machte er sich unsterblich in der Horrorfilm-Szene - und natürlich gehört da auch noch ein weiteres Franchise hinzu: 'Insidious'. Wo 'Saw' auf Brutalität setzt und 'Conjuring' auf klassische Gruselhaus-Atmosphäre, möchte 'Insidious' nur eines: Schockieren. Selten ist ein Horrorfilm so gefüllt mit Schockeffekten und legt es darauf an, den Zuschauer vor Schreck zusammenzucken zu lassen. Die Story war noch nie gross ein Thema in den 'Insidious'-Filmen und wiederholt sich grösstenteils: Elise Rainier und ihre Gehilfen Specs und Tucker unterstützen eine Familie bei der Geisterbeschwörung. Bei Teil 2 vor fünf Jahren sass James Wan noch einmal selbst auf dem Regiestuhl, für Teil 3 gab er jedoch an Leigh Whannell ab - und nun führt Adam Robitel bei Teil 4 Regie (welcher sich wohl durch das gruselige 'The Taking' profilieren konnte). Leigh Whannell ist aber nach wie vor als Drehbuchautor (und in der Rolle von Specs) mit dabei - wie bereits schon bei allen drei bisherigen Filmen. Eine gewisse Kontinuität ist also erkennbar, aber darauf legt es auch 'Insidious: The Last Key' nicht an. Im Fokus stehen nach wie vor die Schockeffekte, die gruseligen Momente in dunklen, engen Räumen und natürlich die immer ausgereifteren Jump Scares. Viel Altbekanntes trifft auf wenig Neues. So zählt die Koffer-Szene mit Elise Rainier ganz klar zu den gelungensten und innovativsten Highlights des Filmes. Die "Hinter dem Protagonist ist ein Umriss erkennbar"-Sequenzen sind da hingegen eher etwas altbacken, doch der Mix aus Atmosphäre, Kamerawinkel und Soundeinsatz können auch hierbei den einen oder anderen routinierten Horrorfilm-Zuschauer überraschen. Kurzum: Für Fans von 'Insidious' und Jump Scare-Horror ist dieser vierte Teil ein gefundenes Fressen und wird jene bestens unterhalten, allen anderen kommt es aber mittlerweile so vor, als ob inzwischen an den letzten Fleischresten am 'Insidious'-Knochen genagt wird. Nichtsdestotrotz: Seit Anfang Februar 2018 weiss man, dass ein fünfter Teil in Entwicklung ist. Somit wird die Schocker-Saga also bald in eine neue Runde gehen. Das ist 'Insidious', wie man es kennt! Nicht viel Neues, aber dafür Jump Scares am Laufmeter!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Sony Pictures Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Türkisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel Deutsch, Englisch, Türkisch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Alternatives Ende
- 8 schaurige entfallene Szenen
- Inmitten der Parallelwelt
- Eins sein mit Elise
- Der neue Dämon 'Key Face'

Neben einem alternativen Ende und acht gelöschten Szenen, sind noch drei Featurettes in den Extras vorhanden. Diese dauern zwischen drei und sechs Minuten und bieten daher nur oberflächliche Infos. Dennoch sehenswert.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 22.05.18
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