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Dog Years
von
Adam Rifkin
 

"Schöne Hommage an die Glanzzeiten von Burt Reynolds, doch der Film überzeugt nur bedingt!"

 
Release: 29. November 2018
 
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Inhalt
Vic Edwards (Burt Reynolds) war der grösste Star Hollywoods. Eine College-Football-Legende die zuerst zum Stunt-Double und schliesslich zum Hauptdarsteller wurde. Inzwischen über achtzigjährig, überzeugt ihn sein alter Freund Sonny (Chevy Chase), auf einem Filmfestival in Nashville den Preis für sein Lebenswerk entgegenzunehmen. Mit der ungewöhnlichen Bekanntschaft des rebellischen Teenagers Lil McDougal (Ariel Winter) beginnt ein urkomisches Abenteuer und eine ergreifende Reise in Vics Vergangenheit.
 
Originaltitel Dog Years
Produktionsjahr 2017
Genre Drama
Laufzeit

ca. 104 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Adam Rifkin
Darsteller Burt Reynolds, Ariel Winter, Clark Duke, Chevy Chase, Ellar Coltrane
     
Kritik
Burt Reynolds ('Boogie Nights', 'Striptease') ist zweifelsohne eine Hollywood-Legende. Auch wenn seine bekannten Werke schon lange zurückliegen, war sein Name allen filminteressierten Generationen bekannt. 'City Heat' von 1984, zusammen mit Clint Eastwood in der Hauptrolle, war sein letzter, wirklich grosser Kassenschlager. Nach seinem dabei erlittenen, komplizierten Kieferbruch ging es jedoch abwärts mit seiner Karriere. 1998 erhielt er zwar noch eine Oscar-Nomination für 'Boogie Nights' und gewann dafür auch den Golden Globe, doch anschliessend schaffte er es leider nicht, sich weiter in der obersten Schauspieler-Liga zu halten und war nur noch in B-Movies zu sehen. So nun auch in 'The Last Movie Star' - wo er mehr oder weniger sich selbst spielt: Einen alternden Hollywood-Star, der damals auf der Strasse von jedem erkannt wurde und in Saus und Braus lebte, doch heutzutage diesen Effekt nur noch in einem Altenheim hat. 'The Last Movie Star' ist nun einer von Reynolds' letzten Filmen, da er vor knapp drei Monaten verstorben ist. Ein passender Filmtitel zum Abschied, für einen der berühmtesten Schnurrbartträger Hollywoods. Der Kontrast im Film bildet die neunzehnjährige Ariel Winter, welche derzeitig durch 'Modern Family' in aller Munde ist. 'The Last Movie Star' beginnt wie ein klassisches B-Movie: Etwas träge, nicht konkret zielorientiert und die Dialoge lassen vorerst noch keine Handlung zu. Mit dem ersten Auftritt von Ariel Winter nimmt das Ganze etwas an Tempo zu Sie wirkt zwar durchwegs unsympathisch und Reynolds, als tatternder Vic Edwards neben ihr, tut dem Zuschauer einfach nur leid. Das mickrige Filmfestival, das ihn in Nashville erwartet, verstärkt dann dieses Gefühl und so ziemlich jeder im Publikum wünscht sich nur, dass Edwards wieder ins sonnige Los Angeles zurückkehrt und dort seinen Ruhestand geniesst. Dieser Umstand ist eigentlich ein Todesurteil für jedes Drama, da dadurch die Handlung an Interesse verliert und faktisch stehen bleibt. Glücklicherweise entscheidet sich Edwards im Verlaufe des Filmes für einen Roadtrip in seine Vergangenheit - mit Lil (Winter), welche ihm als Chauffeurin dient. Ab hier punktet der Film. Man freut sich mit Edwards, schwärmt mit ihm zusammen den "guten, alten Zeiten" nach und Winter formt ihren aufmüpfigen Teenager-Charakter zu einem mitfühlenden jungen Menschen. Zwar ein etwas schneller Wandel, aber für die Handlung sehr förderlich. Letzten Endes haut 'The Last Movie Star' den Zuschauer zwar nicht wirklich vom Hocker, doch es ist eine schöne Hommage an Burt Reynolds' Leben - dabei passen auch die vielen und schönen Mitschnitte aus seinen früheren Jahren. Schöne Hommage an die Glanzzeiten von Burt Reynolds, doch der Film überzeugt nur bedingt!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih WVG Medien
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: DTS Master Audio 5.1
Englisch: DTS Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

Keine Extras

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 29.11.18
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