Aktuelle Kritiken
Alita: Battle Angel Modern Family - 9. Staffel
Ein letzter Job Dumbo
Lloronas Fluch Sweethearts
Mehr...
 
DVD Suche
 
 
md-press Shop
 
 
The Curse of La Llorona
von
Michael Chaves
 

"Der neueste Film des 'Conjuring'-Universum bleibt leider hinter den Erwartungen zurück!"

 
Release: 5. September 2019
 
> Kaufen bei Cede.ch
> Kaufen bei Exlibris.ch
 

Inhalt
Im Los Angeles der siebziger Jahre untersucht die Sozialarbeiterin Anna (Linda Cardellini) gerade einen Fall von zwei Kindern, die unter scheinbar mysteriösen Umständen verschwunden sind. Bald darauf werden diese ertränkt aufgefunden. Je intensiver sich Anna mit dem Fall auseinandersetzt, desto klarer wird ihr, dass vermutlich auch ihre eigene Familie in grosser Gefahr sein könnte. Das alles hat mit einem mexikanischen Volksmärchen über die weinende Frau La Llorona zu tun, das vielleicht wahrer ist, als manche denken.
 
Originaltitel The Curse of La Llorona
Produktionsjahr 2019
Genre Horror
Laufzeit

ca. 93 Minuten

Altersfreigabe ab 16 Jahren
Regie Michael Chaves
Darsteller Linda Cardellini, Marisol Ramirez, Roman Christou, Jaynee-Lynne Kinchen, Raymond Cruz
     
Kritik
Das 'Conjuring'-Universum ist um einen weiteren Film reicher - und das haben die meisten Zuschauer eigentlich erst dann erfahren, als der entsprechende Streifen bereits in den Kinos lief. Eigentlich als eigenständiger Film angekündigt, erfährt man aber schon sehr bald, dass dieser neue Titel ebenfalls zum berühmt-gelungenen Horror-Franchise gehört. Die Rede ist von 'Lloronas Fluch', welcher im Jahre 1973 angesiedelt ist - also zwischen 'Conjuring - Die Heimsuchung' und 'Conjuring 2'. Der Film beruht auf der lateinamerikanischen Mythenfigur La Llorona (auf Deutsch: Die Weinende), von welcher es zahlreiche Versionen ihrer Geschichte gibt. In Mexiko, Guatemala, Honduras, El Salvador, Panama oder Chile wird die Geschichte immer etwas anders erzählt - doch in allen Versionen hat La Llorona ihre eigenen Kinder ertränkt und wird von Gott nicht durch die Himmelspforte gelassen, bis sie ihm ihre Kinder bringt. Da sie aber diese nicht mehr findet, ist sie in Form eines Dämonen stets auf der Suche nach lebenden Kinder, die sie ertränken und als ihre eigenen ausgeben kann. Michael Chaves (Regisseur vom bald erscheinenden 'Conjuring 3') verfilmte nun die Geschichte der jungen, bildschönen Frau - oder besser gesagt: Er beginnt mit einer kurzen Rückblende aus dem Jahre 1673 - und lässt danach La Llorona als Kinder-jagender Dämon herumgeistern. So wird aus dem Film trotz spannender Hintergrundgeschichte nur ein solider, wenig spektakulärer Grusel-Schocker, welcher rein qualitativ eigentlich nicht wirklich ins 'Conjuring'-Universum passt. Erst mit dem Auftritt von Pater Perez (bekannt aus 'Annabelle') und mit der Dämonenaustreibung durch den Wunderheiler Rafael Olvera kommt wieder etwas Spannung in die Handlung, doch die knappe Laufzeit von gerade mal eineinhalb Stunden lässt dann leider nicht viel Raum, dass sich die Figuren entwickeln können. Der Schluss ist dann folglich auf Horrorschocker-Standard-Niveau: Etwas Grusel, etwas Spannung, aber jetzt nichts, was dem Zuschauer länger in Erinnerung bleiben würde. Der neueste Film des 'Conjuring'-Universum bleibt leider hinter den Erwartungen zurück!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Warner Bros. Pictures
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.40:1)
Ton Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Atmos TrueHD 5.1 & Dolby Digital 5.1
Französisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 5.1
Italienisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel Französisch, Spanisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Griechisch, Deutsch (für Hörgeschädigte), Englisch (für Hörgeschädigte), Italienisch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Die Legende von La Llorona
- Hinter Lloronas Fluch
- Die Entstehung eines Filmmonsters
- Nicht verwendete Szenen
- Storyboards

Das Bonusmaterial enthält drei informative Featurettes, welche gesamthaft rund achtzehn Minuten lang sind. Dazu gibt es sechs zusätzliche Szenen zu sehen sowie sieben Storyboards zu bestaunen.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 10.09.19
Unser Wertungssystem

Zurück zur vorherigen Seite