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Ford v Ferrari
von
James Mangold
 

"Dramatisch inszeniert, spannend erzählt - aber vor allem erstklassige Bilder & astreiner Sound!"

 
Release: 12. März 2020
 
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Inhalt
Henry Ford II (Tracy Letts) hat das Familiengeschäft seines Grossvaters Anfang der sechziger Jahre übernommen. Um amerikanische Autos am von europäischen Herstellern dominierenden Markt zu etablieren, überarbeitete er das Firmenkonzept mit Hilfe des jungen Visionärs Lee Iacocca (Jon Bernthal) und dem ehemaligen Rennchampion und Ingenieur Carroll Shelby (Matt Damon). Zusammen kreierten sie den Ford GT40, der Ferrari im legendären Rennen in Le Mans 1966 schlagen sollte - was bis dahin keinem amerikanischen Model zuvor gelingen wollte.
 
Originaltitel Ford v Ferrari
Produktionsjahr 2019
Genre Drama
Laufzeit

ca. 153 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie James Mangold
Darsteller Matt Damon, Christian Bale, Jon Bernthal, Caitriona Balfe, Tracy Letts
     
Kritik
Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist weltbekannt, legendär und schlichtweg pure Renngeschichte. Hier zeigen die grossen Automarken aus aller Welt ihre neuesten Innovationen im Rennsport – und dabei werden natürlich auch massenhaft Trends gesetzt. Seit 1923 (!) wird das Rennen in Le Mans jährlich ausgetragen - mit Ausnahme der Zweitweltkriegsjahren und, man ahnt es, im 2020 wegen der COVID19-Pandemie. Ein Rennen welches dabei besonders gut in Erinnerung blieb, ist jenes von 1966. Es war das erste Mal dass mit dem legendären Ford GT40 ein amerikanisches Fahrzeug das Rennen gewann, zudem auch gleich den zweiten und dritten Platz belegte und die drei identischen Fahrzeuge zeitgleich über die Ziellinie preschten. Was kurz vor der Siegerehrung folgte ist ebenfalls geschichtsträchtig und für Rennfahrer Ken Miles eine pure Enttäuschung - aber ohne jetzt zu viel zu verraten: Unbedingt 'Le Mans 66' schauen. Regisseur James Mangold ('Logan') verfilmte dieses legendäre Rennen, mitsamt seiner Vorgeschichte um Konstrukteur Carroll Shelby, Rennfahrer Ken Miles und den US-Industriemagnaten Henry Ford II. Fast zwei Stunden widmet sich Mangold dieser Vorgeschichte vor dem eigentlichen Le Mans-Rennen, welche aber trotz all dem "Geschäftsgeplänkel" spannend und mitreissend inszeniert ist. Mit Matt Damon und Christian Bale sind die beiden Hauptrollen zudem nicht nur brillant besetzt, sondern auch sehr passend. Der ruhige, aber ungemein ehrgeizige Shelby und der aufbrausende, aber überaus fachkundige Brite Miles sorgen für viele unterhaltsame und bestechende Momente in 'Le Mans 66' - was Bale sogar zu einer Golden Globe-Nomination verhalf. Aber auch wenn Story und Darsteller zwei wichtige und gelungene Eckpfeiler des Gesamtwerks sind, brilliert insbesondere die Technik. Ja, Ron Howard's 'Rush' von 2013 legte diesbezüglich bereits mächtig vor - wird nun aber von 'Le Mans 66' deutlich übertrumpft: Imposante Bilder und insbesondere ein bahnbrechender Sound. Die Konsistenz einer Landstrasse, das Rutschen der Reifen auf der Rennstrecke, eine heftige Bodenwelle, Probleme mit dem Motor - all das ist nur schon beim Hinhören zu erahnen. Hinzu kommt eine grandiose Kameraarbeit, welche die Rennen aus Blickwinkel zeigen, welche eigentlich nur die Fahrer selbst erleben. So wird aus 'Le Mans 66' insbesondere für Rennsport-Nostalgiker ein absolutes Must-See, aber auch alle anderen Zuschauer werden begeistert sein. Dramatisch inszeniert, spannend erzählt - aber vor allem erstklassige Bilder & astreiner Sound!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih 20th Century Fox Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: DTS Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 7.1 & Dolby Digital Stereo 2.0
Französisch: DTS Master Audio 5.1
Italienisch: DTS Master Audio 5.1
Spanisch: DTS Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch, Englisch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Die Rivalität zum Leben erwecken

Zwar ist im Bonusmaterial nur ein Extra vorhanden - dafür hat es dieses aber mit einer Stunde Laufzeit in sich. 'Die Rivalität zum Leben erwecken' bietet alles was das Fan-Herz begehrt: Viele Infos, Humor und Blicke hinter die Kulissen.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 03.04.20
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