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Whitney Houston: I Wanna Dance with Somebody
von
Kasi Lemmons
 

"Ein 150-minütiges Epos über "The Voice", das zumindest ihre Fans in den Bann ziehen wird!"

 
Release: 16. März 2023
 
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Inhalt
Schon als Kind liebte es Whitney Houston (Naomi Ackie), mit ihrer Mutter Cissy (Tamara Tunie) in der Kirche zu singen. Auf die Idee, wie sie aus ihrer Leidenschaft für die Musik eine Karriere zu machen, kommt sie von selbst aber nie. Eines Tages bittet die erkrankte Cissy ihre mittlerweile erwachsene Tochter (Naomi Ackie), für sie bei einem Auftritt einzuspringen. Dabei befindet sich Plattenfirmen-Boss Clive Davis (Stanley Tucci) im Publikum. Er erlebt mit, wie Whitney das Publikum mit ihrer phänomenalen Stimme begeistert und nimmt sie unter Vertrag. Der Rest ist Geschichte.
 
Originaltitel Whitney Houston: I Wanna Dance with Somebody
Produktionsjahr 2022
Genre Drama
Laufzeit

ca. 144 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Kasi Lemmons
Darsteller Naomi Ackie, Stanley Tucci, Ashton Sanders, Tamara Tunie, Nafessa Williams
     
Kritik
Whitney Houston war zweifelsohne eine der erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten - mit 6 Grammys und einem Mezzo-Sopran, der ihr den Spitznamen "Die Stimme" (oder englisch: "The Voice") einbrachte. Mit sieben aufeinanderfolgenden Nummer 1-Hits hält sie nach wie vor den Weltrekord. Nicht einmal Elvis Presley, Michael Jackson oder die Beatles schafften das. Ebenso ist Houston die einzige schwarze Künstlerin mit drei Alben, die den Diamantstatus erreichten - und ist zudem die am häufigsten ausgezeichnete weibliche Sängerin der Geschichte. Nach all den Biopics in den letzten Jahren ('Bohemian Rhapsody' 2018, 'Rocketman' 2019 sowie 'Elvis' 2022) ist nun endlich auch die Verfilmung von Houstons Leben an der Reihe: In 'I Wanna Dance with Somebody' (benannt nach ihrem Erfolgs-Hit, der über vier Millionen Mal verkauft wurde) verfilmte Regisseurin Kasi Lemmons ('Harriet') beinahe das komplette Leben von Whitney Houston, welche überaus gekonnt von der Britin Naomi Ackie ('Lady Macbeth') gespielt wird. Das Drehbuch schrieb der vierfach Oscar-nominierte, achtfach BAFTA-nominierte und Golden Globe-nominierte Anthony McCarten ('Die zwei Päpste') - doch ironischerweise ist das Drehbuch leider die grösste Schwäche des Films. Houstons Lebensstationen werden regelrecht sequentiell "abgearbeitet" und wäre nicht die bahnbrechende Musik der Diva, würde das Werk ziemlich emotionskarg daherkommen. Ihre ewigen Streitereien mit Ehemann Bobby Brown sind zwar sichtbar, aber nicht wirklich spürbar - genauso wie ihr Zerfall an den Drogen, was ebenfalls greifbarer inszeniert hätte werden können. Nichtsdestotrotz überzeugt immerhin ein Aspekt: Die Musik. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Film mit Houstons zehnminütigem, weltberühmten Medley an den American Music Awards 1994 im Shrine Auditorium in Los Angeles endet. Dieses geht wortwörtlich unter die Haut - und wird vermutlich viele Zuschauer dazu verleiten, nach 'I Wanna Dance with Somebody' sich durch die zahlreichen Hits von Whitney Houston durchzuhören. Ein 150-minütiges Epos über "The Voice", das zumindest ihre Fans in den Bann ziehen wird!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Sony Pictures Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Italienisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch, Italienisch, Bulgarisch, Griechisch, Kroatisch, Rumänisch, Serbisch, Slowenisch, Türkisch, Englisch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Whitneys Jukebox
- Unveröffentlichte Szenen
- Momente einer Ikone
- Die Verwandlung in Whitney
- Die persönliche Note

Das tollste Feature im Bonusmaterial ist sicherlich 'Whitneys Jukebox', über welche alle Musik-Performances vom Film einzeln ansteuerbar sind. Dazu gibt es drei Featurettes, welche zwischen fünfeinhalb und siebeneinhalb Minuten lang sind - sowie sechs entfernte Szenen.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 12.04.23
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