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Doomsday
von
Neil Marshall
 

"Ein temporeiches Abenteuer was die nicht vorhandene Logik vergessen lässt."

 
Release: 14. November 2008
 
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Inhalt
Das tödliche Virus 'The Reaper' hat Hunderttausende von Menschen befallen. Um eine Pandemie zu verhindern, entscheidet sich die britische Regierung eine riesige Sperrzone einzurichten. Infizierte werden von ihren Mitmenschen isoliert, Schottland wird vom Rest der Welt abgetrennt - für immer. 30 Jahre später scheint die Katastrophe vergessen. Doch dann geschieht das, womit niemand mehr gerechnet hat: Ein neuer Fall einer Infektion von 'The Reaper' - inmitten von London.
 
Originaltitel Doomsday
Produktionsjahr 2008
Genre Actionthriller
Laufzeit

ca. 99 Minuten

Altersfreigabe ab 18 Jahren
Regie Neil Marshall
Darsteller Caryn Peterson, Adeola Ariyo, Emma Cleasby, Christine Tomlinson, Vernon Willemse
     
Kritik
Mit 'The Descent' landete Neil Marshall wohl seinen ersten und bisher auch einzigen Coup. Sorgfältig sucht der junge Brite seine Werke als Regisseur aus, was auch dazu führt dass seine Filme beinahe immer in einem Glanz von Detailverliebtheit erstrahlen. Auch wenn er nicht das grosse Budget wie andere Hollywood-grössen zugeschrieben bekommt, verwandelt er die Leinwand in ein authentisches Schlachtfeld und bringt dem Zuschauer ohne grosse Erklärungen ein infiziertes London und ein zurück gebliebenes Schottland zu Gesicht. Das temporeiche Abenteur verwandelt sich von Minute zu Minute in ein anderes Gewand und bietet dem Zuschauer Szenen die 'Resident Evil', ' 28 Days Later' und sogar der 'Herr der Ringe'-Trilogie ähneln. Viel bereits Gesehenes und wenig Neues wird dem Zuschauer präsentiert. Doch wenn man das Ganze inpunkto Spannung betrachtet, fällt sogar das Kapitel "Logik" in den Hintergrund, was zunehmend immer wieder in 'Doomsday' auf eine unrealisitsche Art und Weise auffällt. Nichtsdestotrotz weiss der Streifen auch mit seinen vielen No-Names zu gefallen und lässt auf weitere gekonnte Arbeiten von Neil Marshall hoffen. Ein temporeiches Abenteuer was die nicht vorhandene Logik vergessen lässt.
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Concorde Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Amarayhülle
Bild 16:9 (2.35:1)
Ton Deutsch: Dolby Digital 5.1 & DTS
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel Deutsch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Making Of
- Visual Effects
- Werkzeuge der Zerstörung
- Deutscher und original US-Kinotrailer

Das Gewicht der Extras liegt ganz klar bei den aufwändig erarbeiteten Szenerien. Davon zeugen das Making Of, sowie auch die weiteren zwei Dokumentationen.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 19.01.09
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