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Ghost Town
von
David Koepp
 

"Dank sympathischen Darstellern geht die im Ansatz gute Storyidee doch nicht ganz unter."

 
Release: 18. Juni 2009
 
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Inhalt
Menschen erträgt der ewig misanthropische Dr. Pincus (Ricky Gervais) am Besten, wenn er sie bei der Behandlung kurzfristig verstummen lassen kann. Nach einer Operation, der er sich im Krankenhaus unterziehen musste, ist es mit der Ruhe vorbei. Plötzlich sieht er Geister, die verzweifelt seine Hilfe einfordern. Der lästigste ist Frank (Greg Kinnear), der seine Witwe nicht in eine neue Ehe ziehen lassen will. Pincus willigt ein, diese Beziehung zu sabotieren, und versucht, sich Gwen (Téa Leoni) selbst als Lover zu offerieren.
 
Originaltitel Ghost Town
Produktionsjahr 2008
Genre Komödie
Laufzeit

ca. 98 Minuten

Altersfreigabe ab 6 Jahren
Regie David Koepp
Darsteller Greg Kinnear, Ricky Gervais, Téa Leoni, Bill Campbell, Aasif Mandvi
     
Kritik
Der britische 'The Office'-Man Ricky Gervais hat nun endlich das geschafft, was ihm schon lange zustehen hätte sollen: Mit 'Wen die Geister lieben' kommt er nach x TV-Auftritten endlich auf die grosse Leinwand. Sein eigenwilliger Charme macht viel aus und führt den Zuschauer ohne offene Fragen in eine Geschichte, welche sich offensichtlicher nicht gestalten könnte. Nachdem der Zahnart Dr. Pincus bei einer Operation für sieben Minuten tot war, ist er nun in der Lage mit Toten zu sprechen. Klar dass diese das sehr bald realisieren und den extrovertierten Zahnarzt um viele Gefallen bitten, welche sie auf der Erde noch zu erledigen haben, so dass sie sich endlich unbesorgt in den Himmel begeben können. Eigentlich genügend Stoff für eine abwechslungsreiche Fantasy-Story, durch Erfolgsautor David Koepp ('Illuminati', 'Secret Window', 'Panic Room', 'Spiderman') hat da andere Pläne: Wie nicht anders zu erwarten kommt es zu einer Liebesgeschichte, in der Gervais leider überhaupt nicht (und wenn, dann nur gegen Filmende) aufblühen kann. Sein weiblicher Gegenpol Téa Leoni allerdings schon, was aber leider aufgrund ihrer eher bescheidenen Auftritte ein wenig in den Hintergrund rückt. Greg Kinnear bildet hierbei den interessantesten Akteur. Zusammenfassend kann man leider nur von einer mittelmässigen Kinopremiere von Ricky Gervais sprechen, jedoch mit Hoffnung zur Steigerung. Dank sympathischen Darstellern geht die im Ansatz gute Storyidee doch nicht ganz unter.
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Kinowelt
Anzahl Discs 1
Verpackung Amarayhülle
Bild 16:9 (1.78:1)
Ton Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel Deutsch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Making Of
- Verpatzte Szenen
- Entstehung der Geistereffekte - Interview mit Ricky Gervais
- Audiokommentar mit dem Regisseur
- Fotogalerie
- Trailer

Die Extras gehen für eine Komödie sehr tief in die Entstehungsart, enttäuschen aber auch nicht durch fehlende Humorelemente wie verpatzte Szenen oder Interviews.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 09.07.09
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