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Doctor Strange
von
Scott Derrickson
 

"Wenn auch eher Marvel-untypisch, überzeugt der Film in punkto Spezialeffekte und Humor!"

 
Release: 28. Februar 2017
 
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Inhalt
Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein ebenso genialer wie arroganter Chirurg, der jedoch nach einem Autounfall die Macht über seine Hände verliert. Auf der Suche nach Heilung macht er sich auf den Weg nach Tibet, wo er sich bei der Eremitin The Ancient One (Tilda Swinton) Hilfe verspricht. The Ancient One ist eine mythische Hüterin der Welt, die dunklen Mächten den Zutritt verwehrt. Sie bildet Strange zum Obersten Zauberer aus. Keine Sekunde zu früh, denn ein ehemaliger Schützling führt Böses im Schilde.
 
Originaltitel Doctor Strange
Produktionsjahr 2016
Genre Fantasy
Laufzeit

ca. 115 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Scott Derrickson
Darsteller Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams, Tilda Swinton, Mads Mikkelsen
     
Kritik
Wer hätte beim Release von 'Iron Man' im Jahre 2008 gedacht, dass in den kommenden acht Jahren sage und schreibe vierzehn Actionkracher-Filme erscheinen werden, welche allesamt im Marvel Cinematic Universe angesiedelt sind. Dieses Jahr folgen weitere drei Streifen, doch bevor im April die 'Guardians of the Galaxy' das zweite Mal für Aufruhr im Universum sorgen, darf zuerst einmal 'Doctor Strange' im Heimkino bestaunt werden. Die Hauptrolle spielt dabei kein geringerer als Benedict Cumberbatch, welcher vor zwei Jahren für seine Leistung in 'The Imitation Game' sowohl für einen Oscar, wie auch für einen Golden Globe- und BAFTA-Awards nominiert wurde. Er spielt seine Rolle wahrhaftig überzeugend und pendelt ideal zwischen Ernsthaftigkeit und dem typischen Marvel-Humor. Doctor Strange unterscheidet sich aber wesentlich von seinen Marvel Comickollegen. Im Gegensatz zu ihnen, hat Doctor Strange seine Stärken nicht im Physischen, sondern in seiner Genialität. Im Juli 1963 hatte er seinen ersten Comic-Auftritt und wurde 2005 ein Mitglied der New Avengers. Doch vermag der Denker mit den Avengers-Kämpfern überhaupt mitzuhalten? Aber klar doch. Denn als Oberster Zauberer der Menschheit hat er eine ausserordentliche Macht, welche in 'Doctor Strange' auch perfekt demonstriert wird. Besonders beeindruckend sind die Spezialeffekte, wenn sich beispielsweise in einer Parallelwelt des Multiversums Häuserfassaden zu bewegen beginnen oder Städte von sich selbst verschlungen werden. Hier haben die Effekte-Meister wahrhaftig ihr Können unter Beweis gestellt. Jedes noch so kleine Detail stimmt und macht 'Doctor Strange' zu einem optischen und akustischen Spektakel. Storytechnisch bietet der Streifen allerdings etwas weniger als seine Marvel-Kollegen. Da 'Doctor Strange' eher düster und transzendent daherkommt, kann man als Zuschauer nicht einfach zurücklehnen und geniessen. Das Multiversum ist eine komplexe Angelegenheit, wird von Regisseur Scott Derrickson aber so dargestellt, dass es grundsätzlich gut verständlich ist. Nur leidet dadurch natürlich das Tempo des Filmes etwas. An Action mangelt es 'Doctor Strange' allerdings nicht und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Cumberbatch als Doctor Strange bereits in 'Thor: Ragnarök' (2017) und 'Avengers: Infinity War' (2018) mitwirken wird. Wenn auch eher Marvel-untypisch, überzeugt der Film in punkto Spezialeffekte und Humor!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Walt Disney Studios Home Entertainment
Anzahl Discs 2
Verpackung Steelbook
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: DTS HD HR 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 7.1
Italienisch: DTS Digital Surround 5.1
Untertitel Deutsch, Italienisch, Griechisch, Englisch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Audiokommentar
- Featurettes
- Marvel Studios Phase 3
- Team Thor: Teil 2
- Zusätzliche und erweiterte Szenen
- Gags vom Dreh

Neben fünf zusätzlichen Szenen (zirka acht Minuten) ist mit den 'Featurettes' ein fünfteiliges, rund einstündiges Making Of vorhanden. Dazu gibt’s zwei weitere, kürzere Featurettes und natürlich witzige Outtakes (rund vier Minuten).

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 07.03.17
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