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Wish Upon
von
John R. Leonetti
 

"Stimmige Horrorszenen und eine tolle Leistung von Joey King, doch der Rest ist durchwachsen!"

 
Release: 22. November 2017
 
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Inhalt
Um ihr die Zeit an der Highschool zu versüssen, bekommt die siebzehnjährige Clare (Joey King) von ihrem Vater Jonathan (Ryan Phillippe) eine geheimnisvolle Spieluhr geschenkt: Ihrem Besitzer soll sie angeblich alle ausgesprochenen Wünsche erfüllen. Clare macht die Probe aufs Exempel und stellt fest, dass ihr Vater nicht zu viel versprochen hat. Als aber bald die Menschen, die Clare am nächsten stehen, zu sterben beginnen, wird ihr klar, dass die Uhr einen hohen Preis für die Erfüllung der Wünsche fordert.
 
Originaltitel Wish Upon
Produktionsjahr 2017
Genre Horror
Laufzeit

ca. 91 Minuten

Altersfreigabe ab 16 Jahren
Regie John R. Leonetti
Darsteller Joey King, Ryan Phillippe, Ki Hong Lee, Mitchell Slaggert, Shannon Purser
     
Kritik
Lange war John R. Leonetti als Kameramann tätig und hat erfolgreiche Horrorfilme wie 'Insidious' und 'The Conjuring' in Szene gesetzt. Doch seit er bei 'Annabelle' vor drei Jahren selbst auf dem Regiestuhl sass, ist er auch als Regisseur gefragt. 'Wish Upon' ist nun seit dritter Film den er leitet (mal abgesehen von seinem "Regie-Versuch" vor zwanzig Jahren mit 'Mortal Kombat: Annihilation') und natürlich handelt es sich auch dieses Mal wieder um einen Horrorfilm. Das Drehbuch steuert Barbara Marshall ('Viral') bei und die Hauptrolle ist mit Joey King ('Independence Day 2'), welche Leonetti bereits von 'The Conjuring' her kennt, bestens besetzt. 'Wish Upon' wird fömrlich getragen durch ihre Präsenz. King's natürliche Art, ihre Ausstrahlung, einfach dieses "Girl Next Door"-Image funktioniert in solchen Filmen einfach prima. Sie ist derzeitig überaus gefragt (im 2017 und 2018 wirkte sie in über zehn Produktionen mit) und nach 'Wish Upon' wird das wohl so weitergehen. Die üblichen Teenager-Probleme nimmt man ihr problemlos ab, auch wenn das Setting des Films überaus klischeehaft rüberkommt. Denn fokussiert ist das Geschehen auf die mysteriösen Todesfälle, welche das Schicksal durch die Verwendung der Spieluhr heraufbeschwört. Zweifelsohne orientiert man sich dabei an den bekannten 'Final Destination'-Filmen, bei denen der "unsichtbare Sensenmann" in den unmöglichsten Momenten zuschlägt. Diese Szenen funktionieren auch einwandfrei und Leonetti kann hier seine Erfahrungen als Horrorfilm-Kameramann bestens einfliessen lassen. Wo es bei 'Wish Upon' aber etwas hapert, ist in punkto Spannung und Gänsehaut-Momente. Alles, bis auf das Ende, ist ziemlich vorhersehbar - und jenes Ende ist dann letztendlich ziemlich "simpel" gelöst. Hinzu kommt dass das Tempo dadurch sehr schleppend ist. Macht man Vergleiche zur 'Final Destination'-Reihe, sind jene (zumindest die ersten) diesbezüglich viel packender ausgefallen, auch wenn so ziemlich dasselbe passiert wie in 'Wish Upon'. Nun denn: Potential ist da und wenn Leonetti dem Genre und seinem neuen Regieposten treu bleibt, können da noch ganz gute Filme folgen. Stimmige Horrorszenen und eine tolle Leistung von Joey King, doch der Rest ist durchwachsen!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Ascot Elite Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.40:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- 3 Featurettes
- Motion Comics

Das Bonusmaterial umfasst drei Featurettes, bei denen meistens Joey King den Lead übernimmt und den Zuschauer durch das Haus führt und Details zur Story preisgibt. Dazu gibt’s noch zwei kurze animierte Comics.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 04.12.17
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