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Bloody Hell
von
Alister Grierson
 

"Wer tiefschwarzen Humor und brutale Splatter- Action liebt, der ist damit richtig aufgehoben!"

 
Release: 24. September 2021
 
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Inhalt
Nach acht Jahren eben aus dem Knast entlassen, entschliesst sich Rex (Ben O'Toole), seiner Heimat Amerika den Rücken zu kehren. Seine innere Stimme rät ihm zu Finnland - die hat sonst eigentlich immer gute Ideen. Aber diesmal eben leider nicht! Kaum in Helsinki gelandet, wird Rex von kannibalistischen Hinterwäldlern entführt und gefesselt in einem dunklen Keller eingesperrt. Um nicht als Aufschnitt auf dem Frühstückstisch zu enden, muss sich Rex schnell etwas einfallen lassen, denn in wenigen Stunden bricht ein neuer Morgen an und seine Kidnapper sind hungrig...
 
Originaltitel Bloody Hell
Produktionsjahr 2020
Genre Horrorkomödie
Laufzeit

ca. 94 Minuten

Altersfreigabe ab 18 Jahren
Regie Alister Grierson
Darsteller Ben O'Toole, Meg Fraser, Caroline Craig, Matthew Sunderland, Travis Jeffery
     
Kritik
Zwei Jahre nach dem Racial Profiling-Drama 'Tiger' mit Mickey Rourke, meldet sich nun Regisseur Alister Grierson mit einem neuen Film auf der grossen Leinwand zurück. Es ist aber keineswegs ein weiteres, tiefgründiges Drama mit einer provozierenden Kernbotschaft, sondern was ganz anderes: Eine schwarzhumorige Horrorkomödie. In 'Bloody Hell' spielt Ben O'Toole ('Hacksaw Ridge', 'Detroit') den Junggesellen Rex, welcher nach einer «Heldentat», bei der er bei einem Banküberfall kurzerhand die drei Täter erschoss, acht Jahre lang ins Gefängnis musste und nun wieder auf freiem Fuss ist. Das Spezielle an Rex: Er leidet an Schizophrenie und führt auf tiefschwarzem Humorniveau Selbstgespräche. Diese Gespräche, welche mit einer Doppelrolle dargestellt werden (der Zuschauer sieht zwei verschiedene Rex, die Filmfiguren aber nur einen), sind das wahre Highlight von 'Bloody Hell' und heben dadurch den Film von den gängigen Horrorkomödien ab. Denn die Handlung ist zugegeben nicht sehr innovativ: Ein Amerikaner fliegt nach Finnland, wird entführt und wacht gefesselt in einem Hinterwäldler-Keller wieder auf. Durch die Gespräche mit sich selbst, welche folgerichtig alle seine Gedanken unzensiert freilegen, nimmt die mässig spannende Story doch hie und da ziemlich Fahrt auf, was zum einen zum Schmunzeln anregt, zum anderen aber auch das Tempo hochdreht und gesamthaft zu einem fesselnden Erlebnis für den Zuschauer wird. Die Liebesgeschichte zwischen Rex und der finnischen Alia (gespielt von Filmdebütantin Meg Fraser) trägt dabei zwar nicht unbedingt viel zum Story-Fortschritt bei, sorgt aber immerhin für zwei, drei Extra-Lacher. Etwas schade ist dann, dass die Macher den «Antiheld»-Ruf von Rex aufgrund des Banküberfalls, auf welchen zu Beginn ganz klar der Fokus gelegt wird, nicht gross aufgreifen und in die Story hineinknüpfen. Da wäre sicher noch mehr drin gelegen, den spannenden Charakter um Rex (Kultpotential definitiv vorhanden) noch tiefer ergründen zu können. Wer tiefschwarzen Humor und brutale Splatter- Action liebt, der ist damit richtig aufgehoben!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Splendid Film
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: Deutsch DTS-HD 5.1
Englisch: Deutsch DTS-HD 5.1
Untertitel Deutsch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Making Of
- Original-Trailer

Neben einem zwölf-minütigen, interessanten Making Of gibt es leider keine weiteren Extras zu sehen. Lediglich ein paar Trailer finden sich noch auf der Bluray.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 08.10.21
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