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'Need for Speed' - ein Inbegriff für Rennspiele und mittlerweile seit stolzen fünfzehn Jahren im Geschäft. Die Reihe wurde dadurch bekannt, dass sie als eines der ersten Videospiele überhaupt echte Lizenznamen und -wagen in die Spiele integriert hat. Über die Jahre hinweg waren es die wilden Polizeiverfolgungsjagden die auf 'NfS' aufmerksam machten und mit dem siebten Teil 'Need for Speed: Underground' war dann die Reihe dort angekommen als was man sie heute kennt: Optisches Tuning, Turbolader und Nitroboost.

Schon bald aber besinnten sich die Macher "back to the roots" auf die klassischen Rennbahnen und präsentierte mit dem elften Teil ' Need for Speed: Pro Street' erstmals einen Ableger, welcher auf gemischte Gemüter stiess und so leider auch viele jahrelang treue Fans verlor. 'Need for Speed' war nicht mehr 'Need for Speed' - es wurde zu einem normalen, handelsüblichen Rennspiel. Zudem verärgerte es viele dass man "seinen Wagen" nicht im Verlaufe des Rennens behalten und aufmotzen konnte, sondern es zum Teil für jedes Rennen einen anderen, teils auch Serienwagen zum Steuern gab.



Es war klar das EA etwas unternehmen musste und so präsentierte sich der letzte Teil der Reihe 'Need for Speed: Untercover' als 'Hot Pursuit'-Revival, bei dem es erstmals seit sechs Jahren wieder möglich war, in die Rolle eines Polizisten zu schlüpfen und eine frei erkundbare Stadt als Vorlage diente. Topkritiken hagelte es aber auch dennoch nicht. Zu oft wurde der Ableger mit den beiden 'Unterground'-Teilen verglichen. Wie alles geht auch die Fangemeinde mit der Zeit und seit der Filmreihe 'Fast & The Furious' möchte so einiger lieber seinen Subaru Impreza tunen anstatt Räuber und Gendarm zu spielen. Was passiert also mit dem neuesten Ableger der Reihe: 'Need for Speed: Shift'? Viel wurde darüber spekuliert und die Antwort von EA fiel ziemlich überraschend, aber auch einigermassen nachvollziehbar aus: Es werden wieder Rundkurs-Rennen auf abgesperrten Rennkursen gefahren. Aber: Das alte 'Need for Speed'-Konzept kehrt zurück und so kann sich der Spieler einen (zu Beginn natürlich günstigen) Wagen kaufen, ihn optisch und funktionell beliebig aufmotzen und danach auch beispielsweise einen exotischen Lamborghini für die Rennstrecke parat machen.



Technisch präsentiert sich das Spiel erwartungsgemäss auf grafisch sehr hohem Niveau. Die Steuerung ist 'Need for Speed'-like sehr einsteigerfreundlich gehalten, bietet aber dank einer überarbeiteten Drift-Steuerung auch für Profis eine Herausforderung. Die Rennen selbst sind dank detaillierten Kulissen und dem neuen "Sternenjagd"-Modus, in dem man Punkte für Überholmanöver und "Gegner rammen" bekommt, abwechslungsreich ausgefallen. Die 'Shift World Tour' kann beginnnen!


Genre: Rennsimulation
Plattformen: XBox360, PS3, PC, PSP
Release: 15. September 2009
Altersfreigabe: ab 3 Jahren
Publisher: Electronic Arts


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Herzlichen Dank an Electronic Arts für das Rezensionsexemplar des Spiels!

verfasst von Philipp Fankhauser
21. Oktober 2009

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