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Chum
von
Jonathan Zuck
 

"Schwaches Drehbuch, blasse Darsteller und KI-Effekte machen diesen Hai-Horror zum Reinfall!"

 
Release: 1. Oktober 2026
 
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Inhalt
Eine Hochzeit endet im Desaster, als das frisch getraute Paar Tina (Alice Eve) und Tom (Eric Michael Cole) mit Freunden eine Bootstour unternimmt. Denn die Gäste sind für den psychopathischen Kapitän Daniels (Robert Grose) nur der Köder für einen gigantischen Weissen Hai, mit dem er eine persönliche Rechnung offen hat. Mit dem Blut der Passagiere lockt er immer wieder das Biest an. Sie finden sich plötzlich in einem bedingungslosen Kampf um Leben und Tod wieder.
 
Originaltitel Chum
Produktionsjahr 2026
Genre Horror
Laufzeit

ca. 87 Minuten

Altersfreigabe ab 16 Jahren
Regie Jonathan Zuck
Darsteller Alice Eve, Eric Michael Cole, Jim Klock, Elle Haymond, Sarah Siadat
     
Kritik
Ein Traumurlaub auf dem Mittelmeer wird zum Albtraum: Der Hai-Horrorfilm 'Chum' von Regisseur Jonathan Zuck ('Meant to Be Broken') versucht, blutige Tierattacken mit einem menschlichen Psychopathen zu verbinden. Die Zutaten für einen packenden Überlebenskampf wären vorhanden. Doch statt Nervenkitzel und schweisstreibender Spannung liefert der Film vor allem eine Aneinanderreihung fragwürdiger Entscheidungen und enttäuschender Effekte. Nach ihrer Hochzeit auf Malta unternehmen Tina (Alice Eve) und Tom (Eric Michael Cole) mit Freunden einen Ausflug auf einer Yacht. Als ein Hai die Gruppe attackiert, beginnt für die Überlebenden ein Kampf gegen einen gnadenlosen Jäger. Das Drehbuch von Zuck und seinen Mitautoren schafft es kaum, aus dieser Ausgangslage Spannung zu entwickeln. Die Figuren bleiben oberflächlich, ihre Entscheidungen sind häufig kaum nachvollziehbar und die Dialoge wirken hölzern. Dadurch fällt es schwer, mit den bedrohten Charakteren mitzufiebern. Auch die schauspielerischen Leistungen überzeugen nur selten. Alice Eve bemüht sich, ihrer Figur Leben einzuhauchen, doch gegen das schwache Skript kann auch sie wenig ausrichten. Besonders enttäuschend sind auch die visuellen Effekte. Die Haiattacken wirken künstlich, Bewegungen und Bilddetails teilweise irritierend unecht. Dass bei den Effekten offenbar generative künstliche Intelligenz zum Einsatz kam, sorgte zusätzlich für heftige Kritik. Sowohl Publikum als auch Filmkritik bemängelten den Einsatz generativer KI in den VFX-Szenen - und gerade bei einem Tierhorrorfilm, dessen Monster glaubwürdig bedrohlich sein muss, ist das fatal. Die künstlichen Bilder zerstören wiederholt jede aufgebaute Spannung. Auch Schnitt und Inszenierung wirken wenig sorgfältig. 'Chum' scheitert damit an fast allen wichtigen Elementen seines Genres. Die Grundidee hätte durchaus einen unterhaltsamen B-Movie-Horrorfilm ergeben können. Doch schwaches Drehbuch, blasse Darsteller und misslungene Effekte machen aus dem Überlebenskampf eine zähe Angelegenheit. Selbst eingefleischte Hai-Horror-Fans dürften hier kaum auf ihre Kosten kommen. Schwaches Drehbuch, blasse Darsteller und KI-Effekte machen diesen Hai-Horror zum Reinfall!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Tiberius Film
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

Keine Extras

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 29.10.26
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