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Vor acht Jahren feierte die innovative 'Splinter Cell'-Reihe auf der XBox seine Premiere im Videospielbusiness. Die Geschichte um Agent Sam Fisher kam somit ins Rollen und begeistert heute noch massenweise Spielefans. Zwei Jahre später folgte mit 'Pandora Tomorrow' der zweite Teil, indem es Fisher mehr in den asiatischen Raum verschlägt. Auch dieser Ttitel wurde von den Kritikern in den Himmel gelobt. 2005 erschien mit 'Chaos Theory' der ebenso gelungene dritte Teil, was uns über 'Double Agent' zum offiziellen fünften Teil 'Conviction' führt.

Erstmals arbeitet Sam Fisher nicht mehr für die amerikanische Regierung, sondern selbstständig. Er ist auf der Suche nach dem Mörder seiner Tochter und möchte diesen unbedingt zur Rechenschaft ziehen. Zu allem Übel erfährt Fisher noch, dass sein ehemaliger Arbeitgeber Third Echelon ihn verraten zu haben scheint. Als abtrünniger Agent startet er einen Wettlauf gegen die Zeit, in dem er die üblen Pläne einer Terrororganisation vereiteln will. Die Story in 'Splinter Cell: Conviction' ist wahrlich Blockbuster-tauglich. Fesselnd bis zum Schluss und untermalt mit wunderschönen Sequenzen welche ohne Zweifel Hollywood-Atmosphäre aufkommen lässt.



Gleich die erste Spielszene - in einem von der Abendsonne orange erleuchteten Hafenstädtchen in Malta - bildet ein wundervoller Anblick. Sogleich beginnt aber auch die Action. In einem kleinen Tutorial lernt man die grundlegenen Steuerelemente kennen. Mehr ist auch nicht nötig, da die jeweils notwendigen Tastenkombinationen stets im Spielgeschehen ersichtlich sind (beispielsweise das A über den Lichtschaltern oder unten links im Bild der L-Stick zum Nachladen der Waffe). Schon sehr bald findet man sich also in 'Splinter Cell: Conviction' zurecht und sogleich wird man dann aber auch gefordert: In einen Raum mit mehr als drei Mann darf man nicht meinen, mit einem "Amoklauf" alle mit seinem spielerischen Ehrgeiz erledigen zu können. Und das ist auch gut so - denn nur so wird das Spielprinzip (wenn auch lediglich im Ansatz) der 'Splinter Cell'-Reihe bewahrt: Übersicht behalten und eine Taktik vorbereiten um gezielt Schritt für Schritt mit viel Geduld dem Ziel einer Gegnereliminierung näher zu kommen. Das 'Last Known Position'- und das 'Mark and Execute'-Feature sind Neuerungen die auf geteilte Meinungen stossen werden. Erfahrene Spieler werden es als zu unnötig einstufen da es das Erledigen von Gegnern extrem vereinfacht, Anfänger sehen es aber als dankbare Hilfe.



Auch sehr innovativ sind Neuerungen wie beispielsweise die sehr dynamische Foltermethode, bei der jedes erdenkliche Hilfsmittel in einem Raum (sei dies nun ein Waschbecken oder ein Spiegel) mithilfe des Kopfes des Gegners zerstört werden und ihn so zum Reden bringen kann. Flashbacks von Fisher, welche spielbar sind, bringen zudem Abwechslung ins Spiel und sorgen dafür, dass 'Splinter Cell: Conviction' nicht nur ein in Level unterteiltes Game ist, sondern eine Geschichte darstellt die äusserst spannend erzählt werden will.


Genre: Action-Adventure
Plattformen: XBox360, PC
Release: 15. April 2010
Altersfreigabe: ab 18 Jahren
Publisher: Ubisoft


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Herzlichen Dank an Ubisoft für das Rezensionsexemplar des Spiels!

verfasst von Philipp Fankhauser
23. April 2010

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