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Bridge of Spies
von
Steven Spielberg
 

"Ein brillant inszenierter und spannender Polit- Thriller von Spielberg und den Coen-Brüdern!"

 
Release: 27. April 2016
 
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Inhalt
Das Leben von US-Anwalt James Donovan (Tom Hanks) ändert sich schlagartig, als er einen ungewöhnlichen Fall übernimmt. Er, ein erklärter Spezialist in Versicherungsfragen, soll den der Spionage für den KGB angeklagten Rudolf Abel (Mark Rylance) verteidigen, was er besser macht, als viele Amerikaner es sich wünschen. Jahre später soll er auch die Freilassung eines in Sowjetgefangenschaft befindlichen US-Army-Piloten erwirken. Eine enorme Herausforderung, auch weil er im eigenen Land als Verräter betrachtet wird.
 
Originaltitel Bridge of Spies
Produktionsjahr 2015
Genre Polit-Thriller
Laufzeit

ca. 141 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Steven Spielberg
Darsteller Tom Hanks, Mark Rylance, Domenick Lombardozzi, Victor Verhaeghe, Joshua Harto
     
Kritik
Der dreifache Oscar-Preisträger Steven Spielberg ist mittlerweile fast zum Vollzeit-Produzenten geworden, weswegen man sich immer mehr freuen darf wenn er wieder mal selbst auf dem Regiestuhl sitzt. Drei Jahre nach dem überzeugenden 'Lincoln' meldet er sich nun mit 'Bridge of Spies' zurück. Die amerikanisch-deutsche Koproduktion basiert auf wahren Begebenheiten, welche von den bekannten und vierfach Oscar-ausgezeichneten Coen-Brüdern Ethan und Joel ('No Country for Old Men') in ein Drehbuch verpackt wurden. Die Hauptrolle spielt dabei kein geringerer als der zweifache Oscar-Preisträger Tom Hanks, welcher nach 'Terminal' und nach über zehn Jahren wieder einmal mit Spielberg zusammenarbeitet. Die Zutaten für ein Oscar-würdiges Epos sind demnach zweifelsohne gegeben und der Plan ging dann auch erwartungsgemäss auf: 'Bridge of Spies' erhielt sechs Nominierungen (unter anderem für den Besten Film), doch der Oscar hat ausgerechnet lediglich jener gewonnen, welcher zuvor noch keinen hatte: Mark Rylance. Dieser spielt seine Rolle des Rudolf Abel schlichtweg brillant. Steven Spielberg besitzt die phänomenale Eigenschaft, anspruchsvolle und historische Themen, trotz der Einhaltung aller Fakten, so unspektakulär diese auch sein mögen, spannend und überaus unterhaltsam zu inszenieren. Dies zeigt sich bei 'Bridge of Spies' sogleich in den ersten zehn Minuten. Atmosphäre, Spannungsgehalt, Detailverliebtheit, Tempo - alles stimmt. Obendrauf kriegt man ausserdem ein Paradebeispiel davon, wie sich der klassische, aber etwas eingerostete Spionagefilm zeitgemäss präsentieren lässt. Da es sich bei 'Bridge of Spies' jedoch um einen waschechten Polit-Thriller handelt, sind die restlichen zwei Stunden aber verhältnismässig ruhig und dialog-lastig ausgefallen. Ruhig, aber lange nicht langweilig. Denn die toll herausgeschriebenen Dialoge wissen exakt jene Szenen aufzuwerten, welche vermutlich bei einem weniger talentierten Cast zu Langeweile geführt hätten. Ebenso darf dem Team ein Kränzchen gebunden werden was die Darstellung des damals zweigeteilten Berlins betrifft. Dieses wurde ohne Zweifel noch nie so authentisch und atmosphärisch auf Zelluloid gebannt. Spielberg kann es also immer noch und man darf gespannt sein, mit welcher Professionalität und Intensität er an Disney's Fantasy-Abenteuer 'BFG' herangegangen ist, welches kommenden Juli in die Kinos kommen wird. Ein brillant inszenierter und spannender Polit- Thriller von Spielberg und den Coen-Brüdern!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih 20th Century Fox Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.40:1)
Ton Deutsch: DTS 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 7.1
Französisch: DTS 5.1
Türkisch: DTS 5.1
Untertitel Deutsch, Französisch, Türkisch, Englisch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Ein Kapitel des kalten Krieges
- Die filmische Umsetzung der Teilung Berlins
- Das Lockheed U-2 Aufklärungsflugzeug
- Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke

Das Bonusmaterial besteht aus vier sehr interessanten und auch persönlichen Featurettes, welche vom Setdesign in Berlin bis hin zu 2. Weltkriegs-Berichten von Steven Spielbergs Vater reichen.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 18.05.16
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