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Inhalt |
Für das Bilderbuchehepaar Ivy (Olivia Colman) und Theo (Benedict Cumberbatch) scheint das Leben wunderbar leicht zu sein: Erfolgreiche Karrieren, eine liebevolle Ehe, grossartige Kinder. Doch hinter der Fassade ihres vermeintlich perfekten Lebens braut sich ein Sturm zusammen. Als Theos Karriere einen empfindlichen Knick erleidet, nimmt Ivys Karriere hingegen steil an Fahrt auf. Zwischen den beiden entzündet sich ein explosives Feuerwerk aus harter Konkurrenz und versteckten Ressentiments. |
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| Originaltitel |
The Roses |
| Produktionsjahr |
2025 |
| Genre |
Komödie |
| Laufzeit |
ca. 105 Minuten |
| Altersfreigabe |
ab 12 Jahren |
| Regie |
Jay Roach |
| Darsteller |
Olivia Colman, Benedict Cumberbatch, Kate McKinnon, Andy Samberg, Ncuti Gatwa |
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Kritik |
Diese Remake von 'Der Rosenkrieg' von und mit Danny DeVito aus dem Jahr 1989 greift einen Stoff auf, der bereits als bissige Beziehungssatire Kultstatus erreicht hat - und interpretiert ihn für ein modernes Publikum neu. Regie und Drehbuch setzen dabei weniger auf überdrehten schwarzen Humor als auf eine präzisere, fast schon analytische Betrachtung einer zerbrechenden Partnerschaft. Im Zentrum steht ein wohlhabendes Ehepaar, dessen scheinbar perfektes Leben zunehmend Risse bekommt. Was als unterschwelliger Konflikt beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem erbitterten Machtkampf. Die Geschichte entfaltet sich dabei weniger über grosse Eskalationen als über kleine, gezielte Nadelstiche, die sich langsam zu einer emotionalen Zerstörung aufsummieren. Das Drehbuch überzeugt durch pointierte Dialoge und eine klare Struktur. Es zeigt, wie schnell Liebe in Konkurrenzdenken umschlagen kann, wenn Stolz, Verletzungen und unausgesprochene Erwartungen aufeinandertreffen. Besonders gelungen ist, dass beide Figuren nicht als reine Opfer oder Täter gezeichnet werden, sondern als komplexe Charaktere, die sich gegenseitig in ihre Eskalation treiben. Inszenatorisch bleibt der Film kontrolliert und stilbewusst. Die Kamera betont die luxuriöse Umgebung, die zunehmend zur Bühne des Zerfalls wird. Räume, die einst für Nähe standen, wirken mit der Zeit kalt und distanziert. Dieser Kontrast verstärkt die emotionale Wirkung der Geschichte erheblich. Olivia Colman und Benedict Cumberbatch tragen den Film mit intensiven Leistungen. Ihre Chemie ist spürbar - sowohl in den wenigen Momenten von Nähe, als auch in den zunehmend bitteren Auseinandersetzungen. Gerade die ruhigeren Szenen, in denen verletzende Wahrheiten ausgesprochen werden, gehören zu den stärksten Momenten des Films. Bittere, aber klug inszenierte Beziehungssatire mit sehr starken Darstellern und feiner Schärfe! |
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| Schärfe |
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| Farben/Kontrast |
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| Rauschfreiheit |
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| Raumklang |
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| Verständlichkeit |
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| Bass |
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| Verleih |
Leonine |
| Anzahl Discs |
1 |
| Verpackung |
Bluray-Hülle |
| Bild |
16:9 (1.85:1) |
| Ton |
Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Italienisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch (Latin America): Dolby Digital 5.1
Spanisch: DTS Digital Surround 5.1 |
| Untertitel |
Deutsch, Italienisch, Spanisch, Polnisch, Tschechisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch, Japanisch, Englisch (für Hörgeschädigte) |
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| Umfang |
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| Infogehalt |
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| Originalität |
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- Ein umkämpftes Haus
- Blick hinter die Kulissen
- Comedy Gold
- Pannen vom Dreh
Das längste Extra im Bonusmaterial ist die Entstehung des Film-Hauses, welches rund sieben Minuten beansprucht. Dazu gibt es ein lediglich zweieinhalb-minütiges Making of sowie rund zwei Minuten an Outtakes und dem genau so langen Featurette 'Comedy Gold'. |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 30.03.26 Unser Wertungssystem
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