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Inhalt |
Die attraktive Schülerin Clare (Bella Thorne) führt ein Doppelleben. Nach aussen wirkt sie wie ein ganz normales Mädchen, das eine katholische Schule besucht und bei ihren Grosseltern lebt. Doch im Verborgenen geht sie skrupellos gegen Männer vor, die ihrer Überzeugung nach Schreckliches getan haben. Als Detective Timmons (Ryan Phillippe) die rätselhafte Mordserie untersucht, gerät Clare zunehmend ins Visier der Ermittlungen. Gleichzeitig wird sie von verstörenden Visionen und ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Je näher ihr der Detective kommt, desto schwieriger wird es für Clare, ihr dunkles Geheimnis zu bewahren. |
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| Originaltitel |
Saint Clare |
| Produktionsjahr |
2024 |
| Genre |
Horror |
| Laufzeit |
ca. 92 Minuten |
| Altersfreigabe |
ab 16 Jahren |
| Regie |
Mitzi Peirone |
| Darsteller |
Bella Thorne, Ryan Phillippe, Rebecca De Mornay, Joy Rovaris, Jan Luis Castellanos |
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Kritik |
Mit ihrem zweiten Spielfilm bleibt Regisseurin Mitzi Peirone ihrer unverwechselbaren Handschrift treu. Nach dem stilisierten Psychothriller 'Braid' präsentiert sie mit 'Saint Clare' erneut einen visuell auffälligen Genremix aus Horror, Thriller und schwarzer Satire. Im Mittelpunkt steht eine Schülerin, die heimlich Jagd auf Männer macht, die sie für schuldig hält. Die vielversprechende Prämisse entwickelt sich jedoch nur selten zu einem wirklich packenden Film. Das auf dem Roman 'Clare at Sixteen' von Don Roff basierende Drehbuch möchte Themen wie Moral, religiösen Fanatismus und Selbstjustiz miteinander verbinden. Dabei verliert sich die Geschichte jedoch immer wieder in Symbolik und skurrilen Einfällen. Die Figuren bleiben oberflächlich, viele Dialoge wirken gekünstelt und der Spannungsaufbau kommt nur schleppend voran. Statt psychologischer Tiefe dominieren stilistische Spielereien, die den roten Faden zunehmend verwässern. Optisch hat 'Saint Clare' aber durchaus seine Reize. Kräftige Farben, ungewöhnliche Kameraperspektiven und ein markantes Produktionsdesign verleihen dem Film einen eigenständigen Look. Mitzi Peirone beweist erneut ein gutes Gespür für Atmosphäre und Bildkompositionen. Allerdings entsteht häufig der Eindruck, dass die Inszenierung wichtiger ist als die Geschichte selbst. Die starke Optik kann die erzählerischen Schwächen letztlich nicht kaschieren. Schauspielerisch liefert Bella Thorne ('Duff') eine engagierte Vorstellung ab und trägt den Film über weite Strecken. Auch Ryan Phillippe ('Eiskalte Engel') bemüht sich als ermittelnder Detective, erhält vom Drehbuch jedoch zu wenig Profil. Das übrige Ensemble bleibt weitgehend blass. 'Saint Clare' überzeugt mit einer markanten Bildsprache und interessanten Ansätzen, verliert sich aber in einer überladenen Inszenierung und einem unausgereiften Drehbuch. Am Ende bleibt ein stilvoller, aber überraschend lebloser Thriller. Atmosphäre statt Spannung! Doch starke Bilder können die Schwächen leider nicht kaschieren! |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 22.07.26
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