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Greenland 2: Migration
von Ric Roman Waugh |
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"Solide Fortsetzung mit starker Atmosphäre und emotionalem Kern, aber wenig Überraschungen!" |
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| Release: 17. April 2026 |
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Inhalt |
Fünf Jahre nach dem verheerenden Einschlag des Kometen Clarke leben John (Gerard Butler), Allison (Morena Baccarin) und ihr Sohn Nathan (Roman Griffin Davis) noch immer in dem Bunker in Grönland, der ihr Überleben sicherte. Doch Frieden finden sie hier nicht: Luft und Wasser sind verseucht, Strahlungsstürme wüten über die Oberfläche und Fragmente des Kometen schweben noch immer in der Umlaufbahn und drohen auf die Erde zu stürzen. Als ein verheerendes Beben den Bunker zerstört, muss die Familie erneut aufbrechen und sich durch ein verwüstetes Europa bis zum einzig sicher scheinenden Ort auf dem Planeten durchschlagen: Dem gigantischen Krater des Clarke-Kometen in Südfrankreich. |
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| Originaltitel |
Greenland 2: Migration |
| Produktionsjahr |
2026 |
| Genre |
Action |
| Laufzeit |
ca. 99 Minuten |
| Altersfreigabe |
ab 12 Jahren |
| Regie |
Ric Roman Waugh |
| Darsteller |
Gerard Butler, Morena Baccarin, Roman Griffin Davis, Tommie Earl Jenkins, Trond Fausa |
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Kritik |
Mit 'Greenland 2' kehrt das Katastrophen-Franchise überraschend solide zurück und knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Films an. Nachdem die Garrity-Familie den Kometeneinschlag im Bunker unter Grönland überlebt hat, zwingt sie ein neues Unglück zurück an die Oberfläche. Statt klassischem Weltuntergang setzt die Fortsetzung stärker auf Survival-Roadmovie und postapokalyptische Atmosphäre. Damit entfernt sich der Film zwar etwas vom unmittelbaren Katastrophen-Thriller des Vorgängers, behält aber dessen Fokus auf Familie und Überlebenswillen bei. Regisseur Ric Roman Waugh bleibt dem nüchternen Stil des ersten Teils treu. Die zerstörten Landschaften Europas, eisige Kulissen und verlassenen Städte erzeugen glaubwürdige Endzeitstimmung, ohne sich ausschliesslich auf CGI-Spektakel zu verlassen. Gleichzeitig fehlt der Fortsetzung stellenweise die permanente Spannung des Originals: Manche Szenen wirken zu lang gezogen, einige Konflikte vorhersehbar. Gerade im Mittelteil verliert die Handlung etwas an Dynamik. Gerard Butler trägt den Film erneut mit seiner gewohnt physischen Präsenz. Als John Garrity funktioniert er glaubwürdig als erschöpfter Familienvater, der zwischen Schutzinstinkt und Verzweiflung schwankt. Morena Baccarin bekommt diesmal deutlich mehr Raum und verleiht Allison mehr Eigenständigkeit und emotionale Stärke als noch im ersten Film. Besonders das Zusammenspiel der beiden bleibt das emotionale Zentrum der Geschichte. Roman Griffin Davis übernimmt als älter gewordener Nathan eine wichtigere Rolle und bringt zusätzliche Reife in die Familienkonstellation. Auch Nebendarsteller wie Tommie Earl Jenkins oder Amber Rose Revah setzen solide Akzente. Das Drehbuch erweitert die Welt sinnvoll, bleibt aber oft in bekannten Genre-Mustern hängen: Gefährliche Fremde, moralische Entscheidungen und die Suche nach einem sicheren Ort. Dennoch funktioniert der Film als spannender, emotional geerdeter Survival-Thriller besser als viele moderne Katastrophenfilme. Die Reihe lebt weiterhin davon, globale Zerstörung mit einer persönlichen Perspektive zu verbinden - und genau das macht auch die Fortsetzung sehenswert. Solide Fortsetzung mit starker Atmosphäre und emotionalem Kern, aber wenig Überraschungen! |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 29.05.26
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