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That '70s Show



Release:
16. Februar 2007

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Kurzkritik:
In dieser Serie leben die 70er Jahre noch einmal richtig groovy auf. Nebst der zeitgemässen Dialogwahl sowie auch der passenden Kulisse, kleiden und verhalten sich die Protagonisten wie wahre rebellische Teenager von vor dreissig Jahren. Ashton Kutcher und Wilder Valderrama gelang durch diese Sitcom der grosse Sprung in die Kinos. Die Episoden präsentieren sich sehr abwechslungsreich, kurzweilig und auf jeden Fall überaus witzig. Die DVD überzeugt mit gelungenen Extras, enttäuscht aber durch mittelmässige Technik.







Inhaltsangabe

Die zweite Staffel von 'Die Wilden Siebziger' beweisst wieder, dass es gar nicht so einfach ist so richtig cool zu sein. Während Eric Forman (Topher Grace) und seine Clique weiter ihren Weg zum Erwachsenwerden bestreiten, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt: Kelso (Ashton Kutcher) dated auf einmal Jackie (Mila Kunis) und Laurie (Lisa Robin Kelly) gleichzeitig, Eric und Donna (Laura Prepon) wollen in ihrer Beziehung einen Schritt weitergehen, Fez (Wilmer Valderrama) ist immer noch auf der Suche nach (irgend)einer Freundin, während Hyde (Danny Masterson) so cool ist, dass die Mädchen auf einmal ihn ansprechen. Und Erics Eltern Kitty (Debra Jo Rupp) und Red (Kurtwood Smith) versuchen wie immer die Kids auf dem rechten Weg zu halten - aber das ist schwieriger als gedacht...



Kritik

Von den Produzenten von 'Roseanne', 'Die Cosby Show' und 'Hinterm Mond gleich links' wurde kurz vor der Jahrausendwende die stilistische Sitcom 'Die Wilden Siebziger' lanciert. Sie überzeugt besonders durch die ausgefallenen Dialoge, welche strikt dem Slang der siebziger Jahre folgen. In der deutschen Synchronfassung sind Ausdrücke wie "stark", "spitze" oder "toll" an der Tagesordnung, wobei in der englischen Fassung viel Wert auf den Ausdruck "cool" gelegt wird. Auch sonst fühlt man sich in vielen Sequenzen in die guten alten siebziger Jahre zurückversetzt. Die eher konservativen Eltern von Eric Forman und die offenherzigen, trendsuchenen Eltern von Donna Pinciotti liefern sich immer wieder spannende Debatten. Aber die Hauptakteure der Serie sind und bleiben die sechs Teenager, die sich in regelmässigen Abständen in Formans Keller treffen um dem strengen Alltag zu entfliehen und relaxend abzuhängen.

Zu Beginn der ersten Staffel hielt man die sechs noch für regelrechte Rebellen. In der Zwischenzeit hat sich dieses Image allerdings gelegt und man nimmt die Charaktere nur zu gern einzeln war. Eric Forman ist der Wortführer und trägt mit seiner ängstlichen, zuweilen auch naiven Art viel zur allgemeinen Belustigung bei. Donna Pinciotti ist seine Freundin. Deren beste Freundin ist die etwas geistesarme Jackie welche seit längerem mit Michael Kelso (Souverän: Ashton Kutcher) liiert ist. Diesen vier schliessen sich noch der überraschend witzige Fez an, ein Austauschschüler unbekannter Herkunft, und der wahre Rebell unter diesem Teenagergrüppchen: Hyde. Dieser lebt seit Ende der ersten Staffel bei der Familie Forman, da seine Mutter mit einem Trucker über alle Berge geflohen ist.

Eine typische Sitcom der neunziger Jahre ist 'Die Wilden Siebziger' bestimmt nicht. Die Situationskomik kommt dabei bestimmt zu kurz. Es werden also keine Tortenschlachten geführt sowie auch keine übertriebenen Auftritte von prominenten Gastakteuren eingeleitet. Die Serie lebt von deren sechs unterschiedlichen Teenagern und den zwei grundverschiedenen Elternpaaren. Dem Schauspielercast ist es auch am meisten zu verdanken dass alle Episoden, auch wenn sie beim Storybeschrieb zuweilen noch so langweilig klingen, überaus abwechslunsgreich und vielseitig ausfallen. Der Erfolg der Serie wiederspiegelt sich auch in den nominierten und gewonnen Serienpreisen. Für die Costume Designers Guild Awards war die Kostümdesignerin Melina Root schon viermal nominiert und auch für die Emmy Awards war die Serie bereits sechzehn Mal nominiert. Zusammenfassend kann man 'Die Wilden Siebziger' jedem empfehlen der sowohl Gefallen an klassischen Sitcoms der neunziger Jahre, sowohl auch an modernen Comedyserien der Neuzeit hat.

 


Die DVD
Bild
Die Serie ist zwar noch kein Jahrzehnt alt, jedoch zeigen sich bei der Bildqualität leider fast alle Symptome einer klassischen Sitcom der Neunziger Jahre: Leichtes Bildrauschen, unscharfe Konturen, aber leuchtende und prächtige Farben und ein sauberer Kontrast. Überarbeitet wurde die Serie für die DVD-Umsetzung aber nicht.
Sound
Die zweite Staffel von 'Die Wilden Siebziger' weist einen sauberen Stereosound auf. Die Dialoge sind jederzeit einwandfrei wahrzunehmen und auf allen Tonspuren äusserst deutlich und verständlich. Die Musik besitzt eine passende Lautstärke, kann sich insachen Dynamik jedoch nicht so wie gewünscht entfalten.

Extras
- Trailer
- Season 2 Featurette: 'Gespräch mit Regisseur David Trainer'
- Behind the Scenes Webvideos
- Season 1: 'Ein Blick zurück'


Screenshot des DVD-Hauptmenüs

Die DVD-Umsetzungen von 'Die Wilden Siebziger' sind ein Vorbild insachen Bonusmaterial. Bereits auf der ersten Staffel konnten die Zuschauer ein Featurette von fast zwanzig Minuten Länge bestaunen. Auch von Trailer und Werbespots wimmelte es. Die zweite Staffel trumpft mit dem Season 2 Featurette: 'Gespräch mit Regisseur David Trainer' auf und klärt den Fan über die Machart und nicht mehr wie in Season 1 über die Story von 'Die Wilden Siebziger' auf. Einige witzige Behind the Scenes Webvideos und ein Blick zurück in die Season 1 runden das Ganze mitsamt einem kurzen Trailer ab.


DVD Übersicht
Filminformationen
Originaltitel That '70s Show
Genre Sitcom
Studio Tiberius Film
Verleih Sunfilm Entertainment
Laufzeit ca. 572 Minuten
FSK ab 12 Jahren
Created By David Trainer
Darsteller Topher Grace, Mila Kunis, Laura Prepon, Ashton Kutcher, Wilmer Valderrama
 
Technische Details
Bild 4:3 (1.33:1)
Ton Deutsch: Dolby Digital 2.0
Englisch: Dolby Digital 2.0
Untertitel Deutsch
Anzahl Discs 4
Verpackung Digipack

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 18.04.07

© Bilder, DVD-Screenshots, Sunfilm Entertainment

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