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King of Queens - Season 1



Release:
24. November 2004

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Kurzkritik:
Im vergangenen Jahr entpuppte sich ’King of Queens’ als Überraschungshit aus den Staaten und gewann in Europa innert kürzester Zeit viele Fans. Dies durchaus zu Recht, denn die Serie beinhaltet beinahe alles, was man sich von einer guten Sitcom wünscht. Kevin James, Leah Remini und Jerry Stiller setzen ihre so unterschiedlichen Charakter bestens in Szene und harmonieren durch den dabei entstehenden Humor wunderbar miteinander.







Inhaltsangabe

Doug Heffernan (Kevin James) lebt im New Yorker Stadtteil Queens und verdient seine Brötchen mit dem bescheidenen Daseins eines Lieferanten. Zusammen mit seiner charmanten Frau Carry (Leah Remini) und dessen leicht zerstreuter Vater Arthur (Jerry Stiller), der partout nicht ins Altersheim will, wohnt Doug in einem kleinen Haus in einer gemütlichen Nachbarschaft, wie es sich für amerikanische Durchschnittsverhältnisse halt gehört. Doug erlebt so einiges in Queens: Witzige Pokerabende mit seinen Kumpels, Konversationskriege mit seinem Stiefvater oder einfach nur spassige Stunden vor seinem, ach so geliebten Grossbildfernseher.



Kritik

Vor rund ein, zwei Jahren kam Grosses auf Europa zu: Die in den USA sehr erfolgreiche Sitcom ’King of Queens’ flimmerte erstmals über die abendländischen Fernseher. Bei dieser Serie braucht man wahrlich Geduld in den ersten Minuten. Denn in dieser Zeit wirkt sie wie eine hundsgewöhnliche Durchschnitts-Sitcom aus den Staaten, die einige willige Schauspieler gefunden hat, die für ein kleines Budget einige Sketches vor laufenden Kameras reissen. ’King of Queens’ wiederspiegelt jedoch keines dieser Vorurteile. Schon nach zwei, drei Episoden merkt man, dass die Schauspieler mehr auf dem Kasten haben, als gewöhnliche Sitcom-Darsteller.

Kevin James beispielsweise hat durchaus Leinwand-Potential, was er mit kommenden Komödien wie ’Hitch’ bestätigt. Leah Remini hat mit dem Film ’Oldschool’ auch schon Kinoluft geschnuppert und dass Jerry Stiller mit seinen bisherigen über fünfzig Filmproduktionen Ahnung hat, müsste gar nicht erst erwähnen. Zu den Nebendarstellern: Victor Williams, der Deacon spielt, ist zwar noch nicht sehr lange im Filmbusiness tätig, wirkt jedoch in seiner Rolle durchaus überzeugend. Auch Patton Oswalt, der Spence mimt, wirkt in vielen Szenen unglaublich komisch und weiss seinen Charakter gekonnt darzustellen. Einziger Schwachpunkt im Cast ist Carries Schwester Sara, die von Lisa Rieffel gespielt wird. Sie verkörpert zu sehr das hübsche, weibliche Dummchen und wirkt so äusserst unglaubwürdig. Glücklicherweise kommt sie nur in wenigen Episoden vor.

Die Geschichten der einzelnen Episoden sind stets gut gegliedert und wissen mit gut eingesetztem, hinterfragenden Humor zu gefallen. So kann vor allem Kevin James, mit seiner liebenswürdigen, etwas fettleibigen Person Doug, viele Asse in Sachen Komik aus den Ärmeln zaubern. Auch Leah Remini als Carrie wirkt, besonders in den Konversationen mit Doug sehr impulsiv und mittendrin statt nur dabei. Dass Jerry Stiller als Arthur in wirklich jedem seiner Auftritte einen Lacher hinterlässt, ist wohl bestimmt nicht denen zu erklären, die mindestens eine, der mittlerweile schon 160 Episoden von ’King of Queens’ gesehen hat. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall!

Die DVD
Bild
Wie so üblich bei Serien ist auch das Bild bei ’King of Queens’ schlichtweg eine Katastrophe. Am besten schaut man sich die Episoden im kleinstmöglichen Bildformat an, so dass man sich nicht an der beinahe unerträglich schwachen Schärfeleistung die Augen überanstrengt. Auch der Kontrast bietet viele Schwächen, sowie die schwache Detailzeichnung.
Sound
Beim Ton stellt man keine grossen Unterschiede fest zwischen dem TV-Original und der DVD-Version. Man könnte geradezu die Heimkinoanlage ausschalten und den Fernseher lauter drehen. Das Ergebnis wäre in etwa gleich: Keine Spur von Räumlichkeit, hingegen gut zu verstehende Dialoge und eine gut gewählte Lautstärke der Zwischenmusik, sowie den Publikumslachern.

Extras
- Zusammenschnitt der witzigsten Momente
- Making Of
- Audiokommentar zur Pilotfolge

Auf der Rückseite des DVD-Covers steht geschrieben: „mit zahlreichem Bonusmaterial“. Von dem kann wohl kaum die Rede sein. Der Zusammenschnitt der witzigsten Momente ist zwar witzig anzusehen, dauert aber nur rund vier Minuten. Das Making Of hingegen überzeugt mit einer stolzen Länge von einer halben Stunde. Auch der Audiokommentar ist interessant anzusehen und kann auf Wunsch Deutsch untertitelt werden. Aber für eine komplette Season sind diese Extras anzahlmässig schlichtweg zuwenig.


DVD Übersicht
Filminformationen
Originaltitel King of Queens - Season 1
Genre Sitcom
Studio Sony/Columbia Tristar
Verleih Koch Media
Laufzeit ca. 582 Minuten
FSK ab 6 Jahren
Regie Pamela Fryman
Darsteller Kevin James, Leah Remini, Jerry Stiller, Victor Williams, Patton Oswalt
 
Technische Details
Bild 4:3 (1.33:1)
Ton Deutsch: Dolby Digital 2.0
Englisch: Dolby Digital 2.0
Untertitel Deutsch
Anzahl Discs 4
Verpackung Digipack

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 25.01.05

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