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Neben 'Top Spin' ist 'Virtua Tennis' wohl die einzige Tennissimulation welche sich auf den Next-Gen-Konsolen, sowie auf dem PC durchsetzen konnte. Die japanische Spieleschmiede Sega veröffentlichte ihr Spiel anno 1999 zuerst als Arcade-Version, was man selbst in der 2009-Variante noch gut zu spüren bekommt. Etliche Bälle die eigentlich unmöglich zu erwischen sind, erweisen sich als ein Kinderspiel, was letztendlich jedoch den Spass und die Langzeitmotivation an Segas Tennisspiel ausmacht.

Von den Modi her ist es ähnlich aufgebaut wie die Vorgängerversionen. Wiederum ist der Karrieremodus, die so genannte 'World Tour' das Herzstück des Spieles. Hier kann man sich von ganz unten nach ganz oben kämpfen. Und dies im wahrsten Sinne: Zuerst startet man in der Amateurliga, welche 100 Ranglistenplätze enthält. Natürlich startet man als letzter und muss sich so langsam nach oben kämpfen. Dies ist weiter nicht so schlimm, jedoch sind diese ersten Spiele so einfach zu gewinnen, dass es letztendlich auf eine Geduldsprobe und auf keine Herausforderung herausläuft.



Selbst die höchste Turnierklasse, bei welchen die jeweils fünfzig Bestplatzierten teilnehmen können, erweist sich nach der Übung, welche man sich in den vorherigen Spielen angeeignet hat, als ein Kinderspiel und die Spiele sind einfach zu gewinnen. Die Herausforderung beginnt dann beim Einzug in die Profiliga, beim Turnier der besten Acht. Danach kann man sich auf lange, spannende und kräftezerrende Matches gegen die grossen Tennisgrössen der Welt messen. Roger Federer, Andy Roddick, Rafael Nadal, Lindsay Davenport und Maria Scharapowa sind nur einige der insgesamt rund zwanzig „nachgebauten“ Spieler. Sie sind gut zu erkennen, aber entsprechen erwartungsgemäss überhaupt nicht dem heutigen, technischen Standard - denn Arcade bleibt nun mal Arcade und Sega möchte zwar sichtlich die Optik und Vielfalt der Spielplätze verbessern, jedoch keinesfalls eine technische Referenz werden. Auch ein Markenzeichen von 'Virtua Tennis' sind die witzigen Minispiele, welche man während der 'World Tour' spielen kann, um seine Tennisfähigkeiten individuell zu trainieren. In der 2009-Version gibt es sage und schreibe zwölf davon.



Die Netzwerk- bzw. Internetfähigkeit ist immer wieder eine Frage, welche an Next-Gen-Spiele gestellt wird und auch hier enttäuscht 'Virtua Tennis 2009' nicht. Selbst während der 'World Tour' kann man jederzeit ein Online-Spiel starten, was natürlich Abwechslung bringt. Zusammenfassend kann man sagen dass die Marke 'Virtua Tennis' zwar nicht weitgehend verändert, jedoch in kleinen, entscheidenden Faktoren so verbessert wurde, was eine Neuauflage in Form der 2009er-Version rechtfertigt.


Genre: Tennissimulation
Plattformen: XBox360, PS3, PC, Wii
Release: 29. Mai 2009
Altersfreigabe: ab 3 Jahren
Publisher: Sega


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Herzlichen Dank an Sega für das Rezensionsexemplar des Spiels!

verfasst von Philipp Fankhauser
29. Juni 2009

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