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Wenn es einen Inbegriff für Echtzeit-Strategie Spiele gibt, dann gilt die 'Command & Conquer'-Reihe bis heute als ganz klarer Pionier. 1995 brachten die Westwood Studios mit 'Der Tiberiumkonflikt' den ersten Teil in die Läden und waren somit gut zwei Jahre vor der fast so erfolgreichen 'Age of Empires'-Reihe auf dem Markt. Das simple Spielprinzip mit Basisbau, Ressourcen-Management und natürlich dem Angreifen und Kriege führen ist wahrscheinlich der Hauptgrund, dass die 'Command & Conquer'-Reihe nun schon 15 Jahre lang existiert.

'Command & Conquer 4: 'Tiberian Twilight' bildet der letzte Teil der Tiberium-Saga. Die Handlung spielt im Jahre 2062 und somit fünfzehn Jahre nach 'Tiberium Wars'. Das giftige Mineral Tiberium wuchert überall auf der Erde und droht den Planeten unbewohnbar zu machen. Die einzige Möglichkeit diesem unkontrollierten Verbreiten Paroli zu bieten ist, dass Kane, Anführer der Bruderschaft von NOD, notgedrungen mit der verfeindeten GDI zusammenarbeiten muss. Denn Kane hat ein Artefakt namens Tacitus mit dem er in den Scrin-Turm gelangt wo er das Tiberium unter Kontrolle bringen kann - dafür muss er aber durch as Hoheitsgebiet der GDI.



Nur schon die Story deutet darauf hin, dass sich wohl kaum C&C-Neulinge an 'Command & Conquer 4: 'Tiberian Twilight' heranwagen werden. Umso überraschender ist es allerdings, dass viele Tradtionen gebrochen wurden. Beginnend beim Basisbau, welcher weitestgehend gestrichen wurde. Neu hat man so genannte Crawler, welche quasi auf jedem Flecken auf der Karte zu einer funktiontstüchtigen Station umgebaut werden können - hier unterscheidet man zwischen offensiven, defensiven und Support-Crawler, welche natürlich unterschiedliche Eigenschaften verfügen und taktisch geschickt eingesetzt werden müssen. Zweite Tradition die gebrochen wurde ist das Ressourcen-Management. Dieses wurde so stark zurückgestuft dass sich alt eingesessene C&C-Veteranen überhaupt nicht mehr heimisch fühlen werden. Hinzu kommt noch dass die Deathmatch-Möglichkeit im Mehrspielermodus ebenfalls komplett wegfällt. Nichtsdestotrotz ist 'Command & Conquer 4: 'Tiberian Twilight' dennoch kein schlechtes Spiel. Wenn sich "Veteranen" mit den Änderungen abfinden können und Neulinge den Willen haben die Komplexität der Story verstehen zu wollen, bietet sich ein spannendes, tempreiches Echtzeitstrategie-Spiel, welches mit einem sehr umfangreichen Arsenal an Einheiten überzeugt.



Zur Motivationssteigerung sorgt eine neue Levelstruktur. Starten tut man als unerfahrener Kommandeur auf der Stufe Eins. Wenn man dann im Spielverlauf bestimmte Erfolge erreicht und durch die Vernichtung von Feinden Erfahrung sammelt, kann man sich bis zum Level 20 hochkämpfen, wo dann auch die Grenze liegt. Umso höher man steigt, umso mehr Einheiten werden im Spiel freigeschaltet. Letztendlich ist man sich aber sicher: Wenn die Verkaufszahlen stimmen, werden wohl noch einige C&C-Abenteuer auf uns zukommen.


Genre: Echtzeit-Strategie
Plattformen: PC
Release: 19. März 2010
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Publisher: Electronic Arts


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Herzlichen Dank an Electronic Arts für das Rezensionsexemplar des Spiels!

verfasst von Philipp Fankhauser
26. März 2010

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