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Bereits zum fünften Mal seit 2009, bittet Codemasters auch dieses Jahr wieder zur virtuellen Fahrt in der Königsklasse des Rennsports. Auf einen Xbox One- bzw. PS4-Release wurde zwar verzichtet, doch Besitzer von PC, Xbox360 oder einer PS3 (welche mit der 2010er-Version das erste Mal bedient wurden), dürfen auch dieses Jahr wieder hinters Steuer der PS-starken Boliden. Da das Spiel eins-zu-eins die aktuelle Rennsaison als Vorlage nimmt und diese dieses Jahr nur ganz kleine Neuerungen zu bieten hat, hat Codemasters kurzerhand einen klassischen Modus eingebaut, der sich durchaus sehen lassen darf.

Ansonsten hat sich aber spielerisch nicht viel getan in der Neuauflage. Der Grand-Prix-Modus ist zwar zurück - die Hartgesottenen dürfen somit wieder Rennen in Originallänge fahren - doch ausser ein paar leichten, technischen Verbesserungen, ist das Spiel seinem Vorgänger treugeblieben. Beim erstmaligen Starten des Spiels wird man in den 'Young Drivers Test' geschickt. Dieser findet auf dem topmodernen Yas Marina Circuit in Abu Dhabi statt und zeigt bereits nach wenigen Minuten auf, wo der Fokus von 'F1 2013' liegt: Denn nach wie vor geht ein realistisches Rennverhalten über alles, inklusive dem korrekten Einsatz von F1-Systemen wie KERS und DRS.



Wie bereits angesprochen ist der Grand-Prix-Modus wieder zurückgekehrt. Man kann also ab sofort wieder mit seinem Lieblingsfahrer seine Rennwochenenden mit oder ohne Qualifying und Training zusammenstellen und so ohne den umfassenden Season-Challenge-Modus, indem man eine komplette Saison durchspielt, mal aussen vor lassen. Der Karrieremodus dient wie immer dazu, sich als ganz Kleiner zum ganz Grossen hoch zu mausern - an diesem Konzept wurde im Vergleich zur letztjährigen Version nichts merklich geändert. Immer noch versucht man teamintern den ersten Platz zu belegen um Auto-Upgrades als Erster zu bekommen und nach und nach folgen dann auch die Vertragsangebote von anderen, renommierteren Teams. Auch der Champions-Modus wurde nicht weiter verändert - ausser dass er nun schlicht Szenario-Modus heisst. Was aber neu ist, ist wie bereits angedeutet der 'F1 Classics'-Modus. Dafür wurden Jerez und Brands Hatch, zwei historische Rundkurse, für das Spiel digitalisiert, wo man beispielsweise mit Mika Häkkinen, Alain Prost oder Michael Schumacher in ihre Original-Flitzer aus den Achtziger-Jahre steigen kann (inklusive authentischem, schwerfälligem Fahrverhalten). Wer die Classic-Edition des Spiels besitzt, kann ausserdem auf Ralf Schumacher, Eddie Irvine, Jacques Villeneuve u.a. zugreifen - ebenfalls mit ihren damaligen Boliden - und hat zudem mit Estoril und Imola noch zwei weitere historische Strecken zur Verfügung.



Technisch ist 'F1 2013' seinem Vorgänger fast ebenbürtig. Einige Texturen wurden zwar nachgeschärft, aber auf den ersten Blick bleibt sich alles gleich wie in der 2012er-Version - und diese Leistung darf sich wahrlich sehen lassen. Möglicherweise konnte die Grafik aufgrund der „alten“ Konsolengeneration gar nicht mehr verbessert werden - wenn ja, darf man zurecht auf ein 2014er-Release auf der Xbox One- bzw. der PS4 hoffen. Akustisch bleibt ebenfalls alles beim Alten und bietet wummernde Motoren und ein immer noch eher lauer Soundtrack. Aus technischer Hinsicht müssen 'F1 2012'-Besitzer also nicht unbedingt den Nachfolger kaufen gehen, doch die Classic-Inhalte sind einen Kauf durchaus wert.


Genre: Rennspiel
Plattformen: Xbox360, Playstation 3, PC
Release: 4. Oktober 2013
Altersfreigabe: ab 3 Jahren
Publisher: Namco Bandai


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Herzlichen Dank an Namco Bandai für das Rezensionsexemplar des Spiels!

verfasst von Philipp Fankhauser
13. November 2013

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