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Eddie the Eagle
von
Dexter Fletcher
 

"Herzzerreissendes, filmisches Denkmal an den Publikumsliebling der Winter-Olympiade 1988!"

 
Release: 31. August 2016
 
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Inhalt
1973 übt Klein-Eddie (Tom Costello / Taron Egerton) in der Badewanne wie lange er unter Wasser bleiben kann. Olympionike will er werden - egal in was. Als Hürdenläufer stolpert er, als Speerwerfer zerstört er Fensterscheiben, als Skifahrer schafft er es nicht ins Nationalteam. Schliesslich versucht es das Stehaufmännchen mit Skispringen und findet im Kette rauchenden und trinkenden US-Ex-Überflieger Bronson Peary (Hugh Jackman) einen Trainer, der ihn bis zur Olympiade 1988 bringt - wo Eddie zum Publikumsliebling wird.
 
Originaltitel Eddie the Eagle
Produktionsjahr 2016
Genre Komödie
Laufzeit

ca. 106 Minuten

Altersfreigabe ohne Altersbeschränkung
Regie Dexter Fletcher
Darsteller Taron Egerton, Hugh Jackman, Tom Costello, Iris Berben, Jo Hartley
     
Kritik
Ganz entsprechend dem berühmten Walt Disney-Zitat "If you can dream it, you can do it" gab es in den achtziger Jahren einen Sportler, welcher bereits mit acht Jahren wusste, dass er einmal an die Olympischen Spiele möchte - egal in welcher Sportart. Es handelt sich hierbei um den Briten Michael Edwards, welcher an den Olympischen Winterspielen 1988 im kanadischen Calgary als erster Skispringer überhaupt für Grossbritannien an den Start ging. Trotz sportlich deutlich unterdurchschnittlichen Leistungen, avancierte er an dieser Olympiade durch seine Person zum absoluten Medienstar - und nun wurde die beeindruckende Geschichte seines kometenhaften Aufstiegs verfilmt. Der ehemalige britische Schauspieler Dexter Fletcher ('Kick-Ass') besetzt dabei den Regiestuhl und präsentiert mit 'Eddie the Eagle' seinen dritten Film als Regisseur. Die Rolle des Michael "Eddie" Edwards wird vom aufstrebenden Taron Egerton ('Kingsman, 'Legend') gespielt, die Rolle seines Mentors Bronson Peary spielt der Oscar-nominierte Hugh Jackman. 'Eddie the Eagle' macht sich nicht über das fehlende Talent oder über Eddies doch eher eigenwillige Persönlichkeit lustig, sondern setzt ihm ein wahrhaftiges, filmisches Denkmal. Man fiebert die ganze Laufzeit hinweg mit ihm mit und lässt sich spätestens im grossen Finale, der Olympiade 1988, von Eddies grenzenloser Freude und Motivation anstecken. Da wird es ganz schnell zur Nebensache, dass sein entscheidender Sprung beinahe fünfzig Meter schlechter war, als der des finnischen Goldgewinners Matti Nykänen. Eddie's Slapstick (den man nun mal nicht ignorieren kann) wird sehr passend mit Ernsthaftigkeit gemischt, so dass der Film stets ausgleichen und harmonisch daherkommt. Die Schauspieler leisten zudem solide Arbeit. Dieser Michael Edwards lebte seinen Traum - und nun kann das Publikum hautnah Anteil an diesem geschichtsträchtigen Olympia-Moment nehmen. Herzzerreissendes, filmisches Denkmal an den Publikumsliebling der Winter-Olympiade 1988!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih 20th Century Fox Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.40:1)
Ton Deutsch: DTS 5.1
Englisch: DTS-HD 7.1
Untertitel Deutsch, Englisch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Lasst die Spiele beginnen: Fliegen mit Eddie the Eagle
- Bildergalerie
- Original Kinotrailer

Die Extras sehen auf den ersten Blick nach wenig aus, doch das vorhandene Featurette ist mehrteilig, sehr interessant ausgefallen und dauert ganze dreiviertel Stunden. Dazu gibt’s Trailer und eine Bildergalerie.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 26.09.16
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