Aktuelle Kritiken
Alita: Battle Angel Modern Family - 9. Staffel
Ein letzter Job Dumbo
Lloronas Fluch Sweethearts
Mehr...
 
DVD Suche
 
 
md-press Shop
 
 
Me Before You
von
Thea Sharrock
 

"Wundervolles Romantikdrama, auch wenn die Fokussierung auf das Sterbehilfe-Thema fehlt!"

 
Release: 3. November 2016
 
> Kaufen bei Cede.ch
> Kaufen bei Exlibris.ch
 

Inhalt
Im Leben von Lou (Emilia Clarke) läuft nicht alles wie erhofft. Die junge Frau hat vor allem Schwierigkeiten in ihrem Heimatort einen Job zu finden. Da kommt das Angebot gerade recht, sich in einem Anwesen um den querschnittsgelähmten Will (Sam Claflin) zu kümmern. Louisa fühlt sich sofort zu dem weltgewandten jungen Mann hingezogen. William dagegen will niemand emotional an sich heranlassen, um andere nicht zu verletzen. Nach und nach überwinden die beiden alle Hürden und gestehen sich ihre Gefühle. Bis ein Unglück naht.
 
Originaltitel Me Before You
Produktionsjahr 2016
Genre Drama
Laufzeit

ca. 110 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Thea Sharrock
Darsteller Emilia Clarke, Sam Claflin, Vanessa Kirby, Samantha Spiro, Brendan Coyle
     
Kritik
Bereits drei renommierte Emmy Award-Nominationen hat die dreissig-jährige Britin Emilia Clarke zu verzeichnen - und das obwohl sie ihre Filmkarriere erst vor sieben Jahren startete. Alle drei Nominationen erhielt sie für die hochgelobten Fantasy-Serie 'Game of Thrones' - so wie auch fast alle ihre weiteren Preise und Nominationen. Dennoch ist es löblich, dass sie sich nicht nur auf ihre Serienrolle der Daenerys Targaryen konzentriert (obwohl sie sehr gut davon leben könnte), sondern auch weitere, andere Filmprojekte annimmt. So wie in diesem Jahr die Rolle der Lou Clark in 'Ein ganzes halbes Jahr'. Es handelt sich dabei um die Verfilmung des gleichnamigen Romans der britischen Schriftstellerin Jojo Moyes. Weltweit wurden mehr als fünf Millionen Exemplare des Buches verkauft - davon zwei Millionen alleine in Deutschland. 2014 war es dort sogar das meistverkaufte Taschenbuch. Und das, obwohl der Roman ein sehr wirklich heikles Thema anspricht, welches in der Filmwelt bis heute kaum etabliert ist: Sterbehilfe. Ein Thema, über welches kaum diskutiert wird. Denn meistens ist man entweder dafür oder dagegen. Dieses Resultat würde im Normalfall auch bei Kino-Zuschauern ausfallen. Einige würden die Handlung, das Drehbuch sowie das gesamte Produktionsteam dahinter befürworten, die andere Hälfte fände das Werk zu unpassend. Offensichtlich ahnte man dies auch bei 'Ein ganzes halbes Jahr', weshalb das Sterbehilfe-Thema für die Leinwand-Adaption sehr entschärft wurde - obwohl es für den Handlungsverlauf essentiell ist. So kriegt man als Zuschauer letztendlich zwar ein herzzerreissendes Romantikdrama geboten, welches zudem vor wunderschöner Kulisse und mit sympathischen Darstellern gedreht wurde, sich von der Masse abheben kann sich 'Ein ganzes halbes Jahr' jedoch nicht. Emilia Clarke hat aber bewiesen, dass sie extrem facettenreich sein kann und nicht nur eine kühle Drachen-Herrscherin spielen kann. Sie wird ihren Weg im Filmbusiness machen - und hoffentlich bald noch in weiteren Kinofilmen zu sehen sein. Wundervolles Romantikdrama, auch wenn die Fokussierung auf das Sterbehilfe-Thema fehlt!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Warner Bros. Pictures
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.40:1)
Ton Deutsch: Dolby Digital 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Französisch: Dolby Digital 5.1
Italienisch: Dolby Digital 5.1
Spanisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel Französisch, Spanisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch, , Finnisch, Dänisch, Niederländisch, Deutsch (für Hörgeschädigte), Englisch (für Hörgeschädigte), Italienisch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- 'Ein ganzes halbes Jahr': Vom Buch zum Film
- Verpatzte Szenen
- Nicht verwendete Szenen

Das Bonusmaterial besteht in erster Linie aus zusätzlichen Szenen. So gibt es zwei Minuten Outtakes und knapp sechs Minuten gelöschte Szenen. Das Featurette ist zwar interessant, aber mit gerade mal fünf Minuten leider etwas kurz.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 16.11.16
Unser Wertungssystem

Zurück zur vorherigen Seite