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Ouija: Origin of Evil
von
Mike Flanagan
 

"Das hätten wohl die wenigsten gedacht, dass der 2. Teil von 'Ouija' den 1. Teil übertrumpft!"

 
Release: 23. Februar 2017
 
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Inhalt
Im Los Angeles des Jahres 1967 nehmen die vorgetäuschten Geisterbeschwörungen der verwitweten Mutter Alice (Elizabeth Reaser) und ihrer zwei Töchter Doris (Lulu Wilson) und Lina (Annalise Basso) eine ungeahnte Wendung, als bei einer Séance das Böse selbst Macht über die jüngste Tochter Doris gewinnt. Mit ihren furchtbarsten Ängsten konfrontiert, muss die kleine Familie alles daransetzen, das Grauen wieder an seinen Ursprungsort zu verbannen und das Mädchen so den dunklen Mächten zu entreissen.
 
Originaltitel Ouija: Origin of Evil
Produktionsjahr 2016
Genre Horror
Laufzeit

ca. 99 Minuten

Altersfreigabe ab 16 Jahren
Regie Mike Flanagan
Darsteller Annalise Basso, Elizabeth Reaser, Lulu Wilson, Henry Thomas, Parker Mack
     
Kritik
Nach einigen verwegenen Regie-Engagements in den Nullerjahren, sorgte der ursprüngliche Cutter Mike Flanagan mit 'Absentia' das erste Mal vor sechs Jahren für grosses Aufsehen in der Horror-Szene: Das Werk erhielt zwölf Auszeichnungen an renommierten Horror-Filmfestivals (unter anderem beim ShockerFest oder dem legendären Shriekfest in Los Angeles). Mit 'Oculus' folgte dann zwei Jahre später erneut ein gelungener Horrorthriller - und im 2016 führte er sogleich bei drei Filmen Regie. Einer davon ist 'Ouija: Ursprung des Bösen', die Fortsetzung - oder besser gesagt das Prequel - vom 2014 erschienenen 'Ouija'. Die Horror-Fans mögen sich erinnern: Die Hoffnungen in 'Ouija' waren gross, der Verfilmung des bekannten Hexenbrettspiels von Spielzeughersteller Hasbro, welcher sogar als Produzent im Rücken fungierte. Doch es kam leider anders: Der Film floppte zwar nicht (hat dank kleinem Budget sogar fast einhundert Millionen Dollar Gewinn erwirtschaftet), doch die Kritiker waren sich einig: Man kann fast alles besser machen an diesem Werk. Den Fangoria Chainsaw Award als "Schlechtester Film" gab's dann noch obendrauf. Daher ist es eigentlich verwunderlich, dass nur eineinhalb Jahre später bereits eine Fortsetzung in die Kinos kam. Doch auf die "2" im Titel wurde verzichtet und aufgrund des Prequel-Charakters sei dem Werk ein Start bei null gegönnt. Und siehe da: Das Experiment ist gelungen, 'Ouija: Ursprung des Bösen' weiss zu gefallen. Flanagan konzentriert sich dabei auf das Wesentliche. Purer Nervenkitzel in einem kleinen Haus - und all das in einem schönen, stilvollen Sechziger-Jahre-Ambiente. Bereits die Eröffnungsszene weiss mitzureissen und schraubt die Atmosphäre auf ein hohes Level. Flanagan hat einfach ein Händchen fürs Timing, was zu vielen Gänsehaut-Momenten führt. Der Aufbau des Filmes ist ebenfalls gelungen, die Schauspieler sind ideal gecastet und die Horrormomente gut gestreut und in der richtigen Länge. Nach rund einer Stunde geht’s dann aber erst richtig los. Nach einer wichtigen Erkenntnis von Pater Tom Hogan (toll gespielt vom zweifach Golden Globe-nominierten Henry Thomas) steigt das Adrenalin wohl bei jedem Zuschauer. Die düstere Atmosphäre überwiegt, jede Sekunde ist spannend inszeniert und in jeder dunklen Ecke könnte die nächste Überraschung warten. Ja, in diesem Schlussdrittel darf man Flanagan sogar auf dieselbe Stufe wie Horror-Meister James Wan setzen. Das hätten wohl die wenigsten gedacht, dass der 2. Teil von 'Ouija' den 1. Teil übertrumpft!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Universal Pictures
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (1.85:1)
Ton Deutsch: DTS Digital Surround 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1 & DTS Digital Surround 5.1
Französisch: DTS Digital Surround 5.1
Italienisch: DTS Digital Surround 5.1
Untertitel Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Arabisch, Dänisch, Holländisch, Finnisch, Hindi, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Schwedisch, Türkisch, Englisch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Kommentar mit Regisseur, Co-Autor & Cutter Mike Flanagan
- Das Making Of von 'Ouija: Ursprung des Bösen'
- Unveröffentlichte Szenen

Neben einem Audiokommentar mit Multitalent Mike Flanagan gibt’s auch ein kurzes, knapp zehn-minütiges Making Of sowie sieben nicht verwendete Szenen. Letztere haben eine Gesamtlänge von immerhin siebzehn Minuten.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 09.03.17
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