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Hell or High Water
von
David Mackenzie
 

"Hervorragende Schauspielarbeit, intelligente Dialoge sowie eine überaus packende Story!"

 
Release: 28. Juni 2017
 
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Inhalt
Um die Hypothek auf das Grundstück ihres verstorbenen Vaters ablösen zu können das über reichhaltige Ölvorkommen verfügt, überfallen die ungleichen Howard-Brüder, der hitzköpfige, zu Gewaltausbrüchen neigende Tanner (Ben Foster) und der besonnene Toby (Chris Pine), Filialen der Bank, der sie das Geld schulden. An ihre Fersen heften sich die Texas Ranger Marcus (Jeff Bridges) und Alberto (Gil Birmingham), die sofort die Verfolgung aufnehmen als der dritte Raubzug der Brüder scheitert und sie sich mit einer schwer bewaffneten Miliz konfrontiert sehen.
 
Originaltitel Hell or High Water
Produktionsjahr 2016
Genre Neo-Western
Laufzeit

ca. 102 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie David Mackenzie
Darsteller Chris Pine, Ben Foster, Jeff Bridges, Gil Birmingham, Katy Mixon
     
Kritik
Es gibt sie immer noch, diese Filme die in der alljährlichen Award-Season zahlreiche Nominierungen erhalten - auch in sehr namhaften Kategorien - über welche man aber zu wenig spricht und die daher schon sehr bald wieder in der Versenkung verschwinden - natürlich zu unrecht. David Mackenzie's 'Hell or High Water' gehört zu dieser Sparte Film. Viermal Oscar-nominiert und viermal Golden Globe-nominiert - und dies bei beiden Verleihungen in den Kategorien Bester Film, Bestes Drehbuch und Beste Nebenrolle (Jeff Bridges). Hinzu kommen fast vierzig gewonnene Awards von insgesamt über einhundertfünfzig (!) Nominierungen an diversen Film Festivals - und trotzdem sprechen alle von 'La La Land', 'Moonlight' oder 'Manchester by the Sea' wenn es um Hollywoods Awards-Season geht. Basierend auf einem Drehbuch von 'Sicario'-Autor Taylor Sheridan führte der gebürtige Schotte Mackenzie Regie, welcher mit seinem packenden Gefängnisdrama 'Mauern der Gewalt' vor vier Jahren für grosses Aufsehen sorgte - insbesondere in Grossbritannien. Nun versucht er sich an einem modernen Western mit Oscar-Preisträger Jeff Bridges, Chris Pine ('Wonder Woman', 'Star Trek') und Ben Foster ('Todeszug nach Yuma'). Bei 'Hell or High Water' stimmt einfach alles: Die Atmosphäre des ländlichen Texas, die actiongeladenen Bankraubzüge, die interessante Beziehung zweiter Brüder mit illustrer Vergangenheit sowie die tolle Gratwanderung zwischen Western, Krimi und Thriller. Hinzu kommt eine überaus toll inszenierte Geschichte eines Texas Rangers der kurz vor der Pensionierung steht. Jeff Bridges leistet hier wahrlich eine tolle Arbeit und lässt keinerlei Zweifel an der Authentizität seiner Rolle aufkommen. Die Dramaturgie des gesamten Werks bewegt sich nahe an der Perfektion. Die Story bietet zwar keine allzu grossen Wendungen, doch vorhersehbar ist sie nie. Ebenso sind die Charaktere hervorragend ausgearbeitet und hätten allesamt problemlos noch mehr Screentime erhalten können - selbst Katy Mixon ('Mike & Molly') hätte man noch gerne etwas länger gesehen, auch wenn sie lediglich die Diner-Kellnerin Jenny Ann spielt, welche fast nichts zur Geschichte beiträgt,. Aus all diesen kleinen Gründen wirkt 'Hell or High Water' überaus stimmig und daher darf sich der Gesamtfilm zurecht als einen der besten des Filmjahres 2016 bezeichnen. Hervorragende Schauspielarbeit, intelligente Dialoge sowie eine überaus packende Story!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Ascot Elite Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.35:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

Keine Extras

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 10.07.17
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