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Baywatch
von
Seth Gordon
 

"Trotz Kult-Faktor ein unnötiges Kino-Remake! Aber die selbstironischen Seitenhiebe gefallen!"

 
Release: 12. Oktober 2017
 
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Inhalt
Rettungsschwimmer Mitch Buchannon (Dwayne Johnson) hat als Chef der Baywatch immer alles im Griff an seinem Strand. Niemand käme auf die Idee, seine Expertise und Autorität anzuzweifeln. Bis Matt Brody (Zac Efron) zu der bestens ausgebildeten Truppe stösst, der mehr auf sich und sein Aussehen bedacht als auf Teamgeist und Einsatz. Was bei Mitch auf spürbare Ablehnung stösst. Doch bevor der Zwist zwischen den beiden Streithähnen eskalieren kann, wird der Strand von einer kriminellen Verschwörung bedroht. Und auf einmal ziehen alle am selben Strang.
 
Originaltitel Baywatch
Produktionsjahr 2017
Genre Actionkomödie
Laufzeit

ca. 121 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Seth Gordon
Darsteller Dwayne Johnson, Zac Efron, Alexandra Daddario, Priyanka Chopra, Kelly Rohrbach
     
Kritik
Die Rettungsschwimmer von Malibu eroberten mit 'Baywatch' zahlreiche TV-Sendertermine in den neunziger Jahren. In über einhundertvierzig Länder ausgestrahlt, flimmerte die Serie zwölf Jahre lang über die Bildschirme. Insgesamt elf Staffeln wurden produziert - davon neun am Malibu Beach und zwei auf Hawaii gedreht. Dazu kommen zwei TV-Filme (1995 und 1998), die Spin-Off-Serie 'Baywatch Nights' (zwischen 1995 und 1997) und zwei Jahre nach Serien-Ende der Reunion-TV-Film 'Baywatch: Hawaiian Wedding' - dessen Filmposter mit Pamela Anderson und Carmen Electra wohl lange in so manchen Teenie-Zimmern an den Wänden hing. Damit war 2003 das Kapitel 'Baywatch' zu Ende - bis jetzt. Ziemlich genau sechzehn Jahre nach der Ausstrahlung der letzten Folge im TV folgt nun ein Kino-Remake der Serie. Und die Neubesetzung darf sich wahrlich sehen lassen: David Hasselhoff wird ersetzt durch Dwayne Johnson, Pamela Anderson durch Kelly Rohrbach, David Charvet (Matt Brody) durch Zac Efron und Nicole Eggert (Summer Quinn) durch Alexandra Daddario. Alles wunderschöne Darsteller, für dessen Aspekt damals die Serie auch berühmt war. Aber: Brauchte es überhaupt ein Kino-Remake? Die Plots waren bereits in der Serie nie wirklich spektakulär, obwohl das Konzept "Rettungsschwimmer am Tag, inoffizieller Kriminalpolizist in der Nacht" eigentlich viele Möglichkeiten für tolle Geschichten bot. Die Macher des 'Baywatch'-Kinofilms wollten nun irgendwie alles in einen Film packen, was die Serie damals ausmachte. Sprich: Schöne Körper, freche Witze, etwas Sex und eine Gangster-Geschichte die sich gewaschen hat. Die Story im Film bewegt sich aber leider nur im Mittelmass und kommt nur sehr holprig voran. Viel mehr Aufmerksamkeit erhält da der Humor, welcher sich meistens auf selbstironische Seitenhiebe auf die Originalserie sowie die aktuellen Darsteller beschränkt. Diese sind zwar überaus witzig ausgefallen (vor allem für 'Baywatch'-Zuschauer von damals), doch mit der Zeit etwas arg übertrieben (Höhepunkt: David Hasselhoffs Gastauftritt...). Die Darsteller erhalten durch diese teils unnötige Humor-Fokussierung leider zu wenig Raum, sich in ihren Rollen zu entfalten und den altbekannten 'Baywatch'-Charme aufkommen zu lassen. Schade. So bilden die Highlights des Filmes die riesige Portion Selbstironie - wie auch die Tatsache dass Zac Efron endlich mal eine wirklich unsympathische Rolle spielen darf. Trotz Kult-Faktor ein unnötiges Kino-Remake! Aber die selbstironischen Seitenhiebe gefallen!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Paramount Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: Dolby Atmos
Englisch: Dolby True HD 7.1
Untertitel Deutsch, Englisch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Die Rettungsschwimmer
- Das Vermächtnis geht weiter
- Stunts & Training
- Erweiterte Szenen

Die Extended Edition bietet knapp fünf Minuten mehr Laufzeit, was bei den zwei Stunden aber nicht viel ausmacht. Dazu gibt’s in den Extras drei Featurettes, welche eine Gesamtlänge von vierzig Minuten aufweisen, sowie sechs Bonus-Szenen.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 03.11.17
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