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Fog of War
von
Michael Day
 

"Wenig überzeugend! Atmosphärisch bemüht, aber langatmig erzählt und emotional distanziert"

 
Release: 15. Januar 2026
 
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Inhalt
1944 besuchen der verletzte US-Pilot Gene (Jake Abel) und seine Verlobte Penny (Brianna Hildebrand) ihre Familie auf dem Land. Doch die Ruhe trügt: Gene wurde zuvor vom Geheimdienst rekrutiert, denn ein deutscher Spion soll geheime Unterlagen zur D-Day-Invasion gestohlen haben und sich im Dorf verstecken. Während Gene Nachforschungen anstellt, stösst er auf immer mehr Ungereimtheiten. Misstrauen breitet sich aus, und selbst vertraute Gesichter erscheinen plötzlich verdächtig. Um die Informationen zu schützen, muss Gene alles riskieren - auch sein Leben und das Vertrauen der Menschen, die ihm am nächsten stehen.
 
Originaltitel Fog of War
Produktionsjahr 2025
Genre Thriller
Laufzeit

ca. 103 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Michael Day
Darsteller Jake Abel, Brianna Hildebrand, Géza Röhrig, John Cusack, Mira Sorvino
     
Kritik
Mit 'Fog of War' versucht sich das Kriegsdrama an einer psychologischen Annäherung an die Verwirrung des Schlachtfelds, bleibt dabei jedoch deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück. Statt intensiver Charakterstudie oder packender Spannung entsteht ein Film, der sich in seiner eigenen Ernsthaftigkeit verliert. Die Handlung rund um einen verletzten Soldaten, der einem Spionagefall nachgeht, bietet eigentlich eine vielversprechende Grundlage. Doch das Drehbuch wirkt unausgegoren: Wichtige Entwicklungen werden nur angerissen, während andere Szenen unnötig in die Länge gezogen werden. Die angestrebte Mischung aus Kriegsfilm und Thriller funktioniert kaum, da es an klarer Struktur und erzählerischem Fokus fehlt. Auch inszenatorisch bleibt der Film hinter seinen Ambitionen. Die bewusst gedämpfte Bildsprache und die ruhige Kameraführung sollen Atmosphäre erzeugen, wirken jedoch oft eher kraftlos als intensiv. Spannung kommt nur selten auf, da viele Szenen ohne spürbare Dynamik ablaufen. Selbst Momente, die eigentlich für Nervenkitzel sorgen sollten, verpuffen weitgehend wirkungslos. Die Darsteller bemühen sich zwar um Glaubwürdigkeit, können die schwache Figurenzeichnung jedoch nur bedingt ausgleichen. Die Charaktere bleiben oberflächlich, ihre Konflikte wirken konstruiert und emotional wenig greifbar. Dadurch fällt es schwer, eine echte Bindung zur Geschichte aufzubauen. 'Fog of War' leidet insgesamt unter einem Mangel an klarer Vision. Der Film weiss nicht recht, ob er als spannender Thriller oder als ernstes Kriegsdrama funktionieren möchte - und scheitert letztlich an beiden Ansprüchen. Was bleibt, ist ein zäher, wenig mitreissender Beitrag, der trotz interessanter Ansätze kaum Eindruck hinterlässt. Wenig überzeugend! Atmosphärisch bemüht, aber langatmig erzählt und emotional distanziert
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Tiberius Film
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

Keine Extras

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 31.03.26
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