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825 Forest Road
von Stephen Cognetti |
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"Atmosphärisch stark, aber erzählerisch eher etwas zäh! Ein Horrorfilm mit guten Ansätzen!" |
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| Release: 4. Dezember 2025 |
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Inhalt |
Chuck (Joe Falcone) ist mit seiner Frau Maria (Elizabeth Vermilyea) und seiner Schwester Isabelle (Kathryn Miller) in eine scheinbar ruhige Kleinstadt gezogen, um einen Neuanfang zu wagen. Doch schon bald häufen sich unheimliche Vorfälle und die Bewohner sprechen von einem übernatürlichen Wesen, das die Stadt heimsucht. Um den Spuk zu beenden, muss das alte Haus des Geistes zerstört werden. Doch die Adresse scheint nicht auffindbar zu sein. Während die Bedrohung immer näher rückt und Chucks Familie in grosse Gefahr gerät, beginnt er eine verzweifelte Suche nach der Forest Road 825, bevor es zu spät ist. |
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| Originaltitel |
825 Forest Road |
| Produktionsjahr |
2025 |
| Genre |
Horror |
| Laufzeit |
ca. 101 Minuten |
| Altersfreigabe |
ab 16 Jahren |
| Regie |
Stephen Cognetti |
| Darsteller |
Joe Falcone, Elizabeth Vermilyea, Kathryn Miller, Diomira Keane, Monica Fleurette |
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Kritik |
Mit '825 Forest Road' verlässt Regisseur Stephen Cognetti erstmals seine Found-Footage-Wurzeln und wagt sich an einen klassischen Geisterfilm. Das Ergebnis ist ein ambitionierter, aber unausgeglichener Horrorbeitrag, der zwischen starker Atmosphäre und erzählerischen Schwächen schwankt. Die Geschichte folgt einer Familie, die nach einem tragischen Verlust in eine neue Kleinstadt zieht - und dort schnell auf eine düstere Vergangenheit stösst. Ein rachsüchtiger Geist scheint gezielt verletzliche Menschen heimzusuchen und sie in den Wahnsinn zu treiben. Die Struktur des Films ist dabei in Kapitel unterteilt und zeigt die Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven. Dieser Ansatz sorgt zunächst für Neugier, verliert jedoch mit zunehmender Laufzeit an Wirkung. Drehbuchseitig überzeugt vor allem die Grundidee: Trauma, Schuld und psychische Belastung werden mit klassischen Spukelementen verknüpft. Doch die Umsetzung bleibt oft zu erklärend und repetitiv. Das Tempo fehlt und erzählerisch herrscht eine ziemliche Ziellosigkeit, wodurch der Spannungsaufbau ins Stocken gerät. Inszenatorisch zeigt Cognetti dennoch sein Gespür für unheimliche Bilder: Leere Räume, subtile Bewegungen im Hintergrund und gezielte Soundeffekte erzeugen immer wieder gelungene Momente des Unbehagens. Gerade im Ansatz erinnert der Film an moderne Haunted-House-Vertreter, erreicht jedoch selten deren Intensität. Die Darsteller liefern solide, wenn auch nicht immer überzeugende Leistungen. Besonders die familiären Konflikte wirken stellenweise authentisch, verlieren aber durch hölzerne Dialoge an Glaubwürdigkeit. '825 Forest Road' ist letztlich ein Film mit guten Ansätzen, der sein Potenzial aber nicht vollständig ausschöpft. Zwischen atmosphärischen Szenen und erzählerischen Längen bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück. Atmosphärisch stark, aber erzählerisch eher etwas zäh! Ein Horrorfilm mit guten Ansätzen! |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 31.03.26
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