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Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft
von
Tim Trageser
 

"Ein paar nette Einfälle und gelungene Effekte - gepaart mit vielen Längen! Daher: Mittelmass!"

 
Release: 18. Juni 2018
 
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Inhalt
Felix (Oskar Keymer) bekommt es an seiner Schule mit einem neuen Spuk zu tun. Diesmal ist es die vor langer Zeit verstorbene Schreckens-Direktorin Hulda Stechbarth (Andrea Sawatzki), die zu neuem Leben erweckt wird und dafür sorgt, dass ausgerechnet Felix' Eltern geschrumpft werden. Auf einmal ist es der Junge, der sich um die Erwachsenen kümmern und einen Weg finden muss, wie sie wieder zu Originalgrösse kommen können. Die Zeit drängt, denn Hulda verbreitet Angst und Schrecken an der Schule.
 
Originaltitel Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft
Produktionsjahr 2018
Genre Komödie
Laufzeit

ca. 98 Minuten

Altersfreigabe ohne Altersbeschränkung
Regie Tim Trageser
Darsteller Oskar Keymer, Maximilian Ehrenreich, Julia Hartmann, Andrea Sawatzki, Otto Waalkes
     
Kritik
So wirklich viel Anklang fand ja Sven Unterwaldt Jr.'s 'Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft' vor drei Jahren leider nicht an den Kinokassen. Auch die Kritiker liessen wenig Gutes an der Verfilmung des erfolgreichen Kinderromans - da er doch nur sehr lose auf dem Originalbuch basiert. Offensichtlich störte die Produzenten dieses Bemängeln aber kaum, weswegen im Januar dieses Jahres sogleich eine Fortsetzung in die Kinos kam - obwohl es vom Roman eigentlich keinen zweiten Teil gibt. Daher ahnt man es schon: Abgesehen von den Figuren und den Geschehnissen aus dem ersten Teil, hat 'Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft' mittlerweile fast gar nichts mehr zu tun mit dem literarischen Original. Aber das kann natürlich auch eine Chance sein für Drehbuchautor Gerrit Hermans (welcher bereits den ersten Teil geschrieben hat), da er seine Geschichte nun voll und ganz auf das Medium Film fokussieren kann und frei ist in der Gestaltung. Jedoch ging dieser Plan leider nicht auf. 'Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft' ist reichlich durchzogen mit erzählerischen Längen und schafft es nicht, den Zuschauer bei der Stange zu halten. Sven Unterwaldt Jr. hat den Regiestuhl an den Frankfurter Tim Trageser abgegeben, welcher nach etlichen TV-Filmen nach über zwanzig Jahren wieder ein Projekt für die grosse Leinwand realisiert. Erfahrung ist bei Kinderfilmen überaus wichtig, da diese rasant, vielseitig, witzig und actionreich sein sollen - 'Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft' ist vieles davon, aber leider nicht alles. Was dem Duo Trageser und Hermans gelingt, sind ein paar nette Einfälle hinsichtlich dem Schrumpfen der Eltern. Dem kommen auch die sehr gelungenen und kindgerecht umgesetzten Spezialeffekte zugute sowie die übergrossen, toll gelungenen Modellbauten für das Setting. Alles ist ganz nett anzuschauen und auch die Darsteller spielen solide, doch ein harmonisches Ganzes lässt die lückenhafte und teils etwas unfokussierte Handlung aber leider nicht zu. Davon abgesehen dass es ein Kinderfilm ist, fallen zudem einige Logikfehler auf, welche bereits sehr junge Zuschauer bemängeln würden. Eine toll aufspielende Andrea Sawatzki und ein ebenso überzeugender Axel Stein als motivierter Familienvater, retten den Film aber dann doch noch vor dem "Ertrinken" - und ein Otto Waalkes ist für Fans natürlich immer witzig anzusehen (seine Screentime hätte da ruhig etwas umfangreicher ausfallen dürfen). Ein paar nette Einfälle und gelungene Effekte - gepaart mit vielen Längen! Daher: Mittelmass!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Sony Pictures Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (1.85:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Featurettes: Geschichte & Spezialeffekte
- Premieren-Clip
- B-Roll
- Trailer

Das Bonusmaterial weist einige ganz nette Beiträge auf und gibt auch viele Infos preis, doch ein geordnetes Making Of sucht man leider vergeblich. Der Fokus der Extras wird auf die Story, die Effekte und auf die Premiere des Filmes gelegt.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 28.06.18
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