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Charlie's Angels
von
Elizabeth Banks
 

"Leider ist die Story nur Mittelmass! Schade um die 3 neuen Engel, die wirklich sehr gut gefallen!"

 
Release: 25. Juni 2020
 
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Inhalt
Elena (Naomi Scott) ist eine brillante Wissenschaftlerin, die eine nachhaltige Energiequelle namens Calisto entwickelt hat. Nachdem ihre Chefs die Quelle auf den Markt gebracht haben, bemerkt Elena dass ihr System einen Fehler aufweist: In den falschen Händen kann es als gefährliche Waffe eingesetzt werden. Doch leider stellt sich die Firma, für die Elena arbeitet, als kriminelle Organisation heraus, die gar nicht daran denkt, das Produkt aus den Händen zu geben. Daraufhin wendet sich Elena an die legendäre Townsend-Agency.
 
Originaltitel Charlie's Angels
Produktionsjahr 2019
Genre Action
Laufzeit

ca. 118 Minuten

Altersfreigabe ab 12 Jahren
Regie Elizabeth Banks
Darsteller Kristen Stewart, Naomi Scott, Ella Balinska, Elizabeth Banks, Patrick Stewart
     
Kritik
Ivan Goff und Ben Roberts wären sicherlich unglaublich stolz, wenn sie wüssten dass ihre TV-Serie 'Drei Engel für Charlie' auch über vierzig Jahre nach der Erstausstrahlung auf den Kinoleinwänden für Furore sorgt. Die beiden produzierten zwischen 1976 und 1981 stolze 5 Staffeln mit über einhundert (!) Episoden der berühmten Engel. Im Herbst 2000 folgte dann sogar eine Kino-Adaption der Serie mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu, welche so beliebt bei den Fans war (und auch die Kultserie aus den 70ern wieder bekannt werden liess), dass drei Jahre später mit '3 Engel für Charlie - Volle Power' sogar eine Fortsetzung folgte. Seither war jedoch Sendepause was das Franchise anging. Doch nun geht es unter der Leitung von 'Pitch Perfect 2'-Regisseurein Elizabeth Banks (welche auch das Drehbuch dazu schrieb) in eine neue Runde - und mit Kristen Stewart, Naomi Scott und Ella Balinska gibt es auch drei neue Engel. Diese sind mittlerweile aber längst nicht mehr die einzigen Engel im Film-Universum, da die Townsend-Agency mittlerweile weltweit expandiert hat und nun global tätig ist. So geht es von Brasilien über Deutschland nach Istanbul, mit einer klassischen Agenten-Geschichte und vielen Actionszenen. Kurzum: Eigentlich nichts Besonderes für einen US-Actionfilm - und das ist etwas schade. Hinzu kommt, dass Banks offenbar noch kein Händchen fürs Thriller-Schreiben hat und es daher zu etlichen plumpen Versuchen kommt, den Zuschauer auf eine falsche Fährte zu locken was den Maulwurf innerhalb der Townsend-Agency betrifft. Dies kratzt leider enorm an der Spannung und bremst das Tempo des zweistündigen Streifens. Das Ganze wird allerdings durch die drei neuen Engel definitiv aufgewertet. Insbesondere Kristen Stewart weiss zu gefallen und sorgt mit ihrer coolen Draufgänger-Art für viele Lacher. Naomi Scott entwickelt sich zudem sehr fliessend vom Tollpatsch-Nerd zu einem toughen Engel und die disziplinierte Ella Balinska sorgt für das nötige Gleichgewicht des harmonischen Trios. Ja, bei diesen drei Engeln kann man sich durchaus auch eine Fortsetzung vorstellen - nur muss dann definitiv eine bessere Story her, welche die Zuschauer auch abholt. Leider ist die Story nur Mittelmass! Schade um die 3 neuen Engel, die wirklich sehr gut gefallen!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Sony Pictures Home Entertainment
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

- Unveröffentlichte und erweiterte Szenen
- Outtakes
- Elisabeth Banks als BOSSley
- Gemeinsam sind sie stark: Die vereinigten Engel
- Kriegerinnen am Set: Engel in Aktion
- Auf die Gefahr zugeschnitten: das Styling der Engel
- Musikvideo: 'Ariana Grande, Miley Cyrus & Lana del Rey - Don't call me Angel'

Neben fünf Minuten Zusatzszenen gibt es drei Minuten an Outtakes. Hinzu kommen vier Featurettes, welche zwischen fünfeinhalb und siebeneinhalb Minuten lang sind und das prominent besetzte Musikvideo zu 'Don't call me Angel' ist natürlich auch dabei.

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 22.07.20
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