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The Last Son
von
Paul Shoulberg
 

"Ein knallharter Western ohne Sympathieträger! Zumindest Genre-Fans finden Gefallen daran!"

 
Release: 2. Juni 2022
 
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Inhalt
Ende des 19. Jahrhunderts in den USA: Isaac LeMay (Sam Worthington) zieht durch die Prärie, zeugt mit Huren Nachkommen im ganzen Land, und schliesst sich jener Armee an, welche den Indianerstamm der Cheyenne vertreiben soll. Für seine Umtriebe wird er von einem Häuptling namens White Thunder (Thomas White) mit einem Flucht belegt: Er soll von einem seiner Nachkommen getötet werden. Also beginnt Isaac seine Kinder zu jagen, so auch Cal (Machine Gun Kelly). Eine nervenaufreibende Hatz beginnt, denn auch Kopfgeldjäger sind Isaac auf den Fersen...
 
Originaltitel The Last Son
Produktionsjahr 2021
Genre Western
Laufzeit

ca. 99 Minuten

Altersfreigabe ab 16 Jahren
Regie Paul Shoulberg
Darsteller Sam Worthington, Heather Graham, Thomas Jane, Machine Gun Kelly, Alex Meraz
     
Kritik
Western-Filme können auch überaus düster sein - und nicht nur aus schiesswütigen Highnoon-Cowboys und singenden Saloon-Ladies bestehen. Dies beweist Tim Suttons neuester Streifen 'The Last Son'. Bereits zu Beginn des Films wird aus dem Off verraten, dass Protagonist Isaac LeMay, gespielt vom Briten (!) Sam Worthington ('Avatar', 'Kampf der Titanen'), durch den Glauben an einen Indianerfluch dazu getrieben wird, alle seine Kinder umzubringen - bevor sie ihn töten können. Das gefährlichste davon ist sein Sohn Cal (gespielt von Rapper Machine Gun Kelly), welcher als Bandit im Wilden Westen für Angst und Schrecken sorgt. Man sieht: Sympathieträger sind in Suttons 'The Last Son' eigentlich keine zu finden - einzig Sheriff Solomon (gespielt von Thomas Jane, bekannt aus 'Hung'), welcher Jagd auf die beiden macht. Doch seine Rolle ist letztendlich viel zu unwichtig, um die Handlung zu prägen. Es ist ein reines Vater-Sohn-Duell - zwischen dem griesgrämigen Isaac und dem jungen, arroganten Cal. Dass zudem noch eiskalter Winter herrscht, mit viel Trübsal und Dunkelheit, macht die ganze Sache zwar nicht anregender, korrespondiert aber ganz gut mit den Seelen-Zuständen der zwei Protagonisten. Western-Fans wird dieses Setting sicherlich gefallen, da es den kargen, rauen Ton des Wilden Westens - wo Nichts zu haben besser war als gar Nichts zu haben - sehr verdeutlicht. Doch objektive Zuschauer werden doch so einige Story-Eckpfeiler vermissen, welche die knapp einhundertminütige Handlung harmonisch und vor allem vernünftig spannungssteigernd vorangebracht hätten. Hier kommt dann vermutlich auch die Tatsache ins Spiel, dass es sich um das absolute Debütwerk von Drehbuchautor Greg Johnson handelt. Er hat ganz sicher keine schlechte Arbeit abgeliefert, doch hie und da hätte es wohl gut getan, einen erfahrenen Kollegen beizuziehen, der an einigen Kanten korrekturgeschliffen hätte. Ein knallharter Western ohne Sympathieträger! Zumindest Genre-Fans finden Gefallen daran!
 

Schärfe
Farben/Kontrast
Rauschfreiheit

Raumklang
Verständlichkeit
Bass

 
Verleih Constantin Film
Anzahl Discs 1
Verpackung Bluray-Hülle
Bild 16:9 (2.39:1)
Ton Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 & Dolby Digital 2.0
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel Deutsch (für Hörgeschädigte)
 


Umfang
Infogehalt
Originalität

Keine Extras

© rezensiert von Philipp Fankhauser am 06.07.22
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