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Elvis has left the Building



Release:
27. September 2005

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Kurzkritik:
Elvis hat das Gebäude noch lange nicht verlassen: Die Ansätze dieser frechen Komödie sind gut und auch die Umsetzung grösstenteils. Dennoch stören einige Durststrecken, bei denen man sich langweilt. Trotzdem macht es Spass zuzusehen, wie Kim Basinger vom einen Mord in den anderen stolpert. Nicht so rosig ist die DVD, die mit einer Trailershow als einziges Extra geizt.







Inhaltsangabe

Seit Kindertagen ist Harmony (Kim Basinger) ein Elvis-Fan und dies gibt, gemeinsam mit ihrem Job als Kosmetik-Vertreterin, die scheinbar perfekte Mischung. Plötzlich aber geschehen merkwürdige Dinge in ihrem Leben: Imitatoren, die den King nachahmen, sterben in ihrer Gegenwart auf tragische Weise – und Harmony kann nicht einmal etwas dafür! Umso schlimmer, dass sie just in dieser Zeit den charmanten Miles (John Corbett) kennen lernt, der aber leider ein Elvis-Kostüm im Kofferraum liegen hat. Soll Harmony ihm aus dem Weg gehen oder kann sie es wagen, sich mit ihm zu treffen, ohne dass er dabei ums Leben kommt?



Kritik

Es ist schon fast makaber, dass Elvis nach seinem Tod bekannter ist als zuvor. Aber mit vielen Legenden ist es schliesslich so. Dass sich der Film mit diversen Todesfällen im Zusammenhang mit dem King beschäftigt, ist von daher eine willkommene Abwechslung. Wer den Film allerdings zu ernst nimmt, ist klar fehl am Platz. Denn es handelt sich wirklich um einen bitterbösen Seitenhieb auf die amerikanische Kultur, mit dem Schein-Sein als Elvis und damit Geld zu verdienen. Zwar werden (anfänglich!) nur etwa vier Elvisen den Tod in die Wiege gelegt, dafür auf besonders originelle Art und Weise. Da werden sie etwa von einem Briefkasten oder Lippenstift erdrosselt - und just in den Momenten, wo man es am wenigsten erwarten würde. Dazwischen gibt es etwas öde Dialoge und langatmige Durststrecken, bei denen sehr viel vom Flair des Films verloren geht. Dafür nett: Die Rückblicke auf Harmonys Kindheit mit sehr viel Nostalgiefaktor.

In der Hauptrolle des Films ist Kim Basinger als pinke Harmony zu sehen. Dies macht sie ziemlich gut und ihre notorische Seite kommt passend zur Geltung. Co-Star John Corbett, der zwar nicht besonders viele, dafür aber stets gute Szenen zu bestreiten hat, harmoniert gut mit Basinger. Ausserdem haben Denise Richards und Sean Astin zwei kleine Rollen. Die Story hätte zwar auch ohne diese beiden funktioniert, doch man nimmt sie trotzdem gerne an. Ausserdem haben einige andere Stars kleine Gastauftritte, wie etwa Tom Hanks als Elvis-Imitator. Untermalt wird der Film natürlich von Elvis-Musik, die wie nicht anders zu erwarten, wie die Faust aufs Auge passt. Deshalb: Für Freunde des schwarzen Humors ist man hier an der richtigen Adresse, auch wenn es sicherlich einige Durststrecken gibt.

Die DVD
Bild
Mit den Farben wird sehr gut gespielt: In den Gegenwart-Szenen sind sie normal kräftig und schön ausgewogen. In den Nostalgie-Sequenzen hat man bewusst auf einen überhöhten Kontrast sowie extreme Farbausdrücke gesetzt. Das passt! Die Schärfe hingegen ist nur mittelmässig, dafür gibt es kaum Rauschen.
Sound
Abgesehen von den häufigen Einsätzen von Elvis-Musik ist im Surroundbereich eher tote Hose. Die Dialoge werden meistens nur über den Center oder die Frontspeaker wiedergegeben. Abgesehen davon setzt man sehr selten auf Effekte, die dem Ganzen mehr Aufschwung zu geben versuchen.

Extras
- Trailershow

Eine Trailershow zu anderen Filmen des Verleihs bildet das einzige Extra auf der DVD. Dafür gibt es sicherlich keine Punkte, da dies lediglich Propaganda- und nicht zu Informationszwecken draufgepackt wurde. In Deutschland erscheint die DVD als 2-Disc-Edition.


DVD Übersicht
Filminformationen
Originaltitel Elvis has left the Building
Genre Komödie
Studio Ascot
Verleih Ascot Elite
Laufzeit ca. 90 Minuten
FSK ab 12 Jahren
Regie Joel Zwick
Darsteller Kim Basinger, John Corbett, Sean Astin, Denise Richards, Annie Potts
 
Technische Details
Bild 16:9 (1.78:1)
Ton Deutsch: Dolby Digital 5.1 & 2.0
Englisch: Dolby Digital 5.1 & 2.0
Untertitel Deutsch für Hörgeschädigte
Anzahl Discs 1
Verpackung Amarayhülle

© rezensiert von Adrian Spring am 29.09.05

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