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'Need for Speed' ist eine Marke. Mittlerweile braucht EA seine Spieletitel nicht mal mehr mit dem berühmten Slogan auszustatten - denn 'Shift' ist seit gut eineinhalb Jahren ebenfalls ein Begriff in der Rennspiel-Szene. Zwar fielen die Kritiken damals gemischt aus. Denn mit der 'Underground'-Reihe 2003/2004 wurde 'Need for Speed' geformt und aus den ursprünglichen Strassenrennen, in denen die Polizei illegale Rennen versuchte lahmzulegen, hat sich die Tuning-Szene (wohl auch dank der Filmreihe 'The Fast and the Furious') in die Videospielwelt gemausert.

Getunte Autos, aufgemotzte Edelkarossen, welche in tropischen Umgebungen Rennen veranstalten und vor der Polizei flüchten – das ist 'Need for Speed' und macht die Marke so einzigartig. Vor eineinhalb Jahren kam dann 'Shift'. Und 'Shift' heisst Rundkursrennen mit Helm und Gürtel – alles völlig legal. 'Need for Speed' kann hier ganz klar mit dem Namen und dem technischen Know-How punkten, aber viele treue Fans sind aufgrund des harten Genrewechsels abgesprungen. Mit der Neuauflage von 'Hot Pursuit' im letzten Herbst versuchte man vieles wieder gut zu machen indem man ganz nach dem Motto 'Back to the roots' wieder auf Räuber-und-Polizei-Rennen setzte, was bei den vielen Fans auch für massig positive Feedbacks sorgte.



Wieso EA nun aber wieder auf das 'Shift'-Pferd setzt - und das nicht einmal ein halbes Jahr nach dem letzten 'Need for Speed'-Release - steht in den Sternen. Aber eines vorneweg: Rein objektiv betrachtet kann sich 'Shift 2' durchaus sehen lassen. Im Karrieremodus kämpft man sich vom Amateur zum Profi, indem man unzählige Rennen gewinnt, Punkte sammelt und sich immer teurere Wagen leistet - altbekanntes Prinzip also, welches bereits in unzähligen Renngames so zum Zuge kommt. Man startet in der Modern D- und arbeitet sich in sechzehn Levels bis zur GT1-Klasse empor. Neben den klassischen Rundkursrennen, auf denen natürlich auf dem ersten Platz abgeschlossen werden sollte, gibt es auch so genannte Hot Laps-, Drift- und Eliminator-Events. Hinter dem abenteuerlichen Namen 'Hot Laps' versteckt sich nichts weiter als gängige Zeitrennen - mit Wagen die einem (noch) nicht gehören. Auch Eliminator-Rennen sind mittlerweile in vielen Renngames gang und gäbe: Einfach nie am Ende einer Runde auf dem letzten Platz sein. Und auch die Drift-Events erklären sich von selbst. Über den Autohändler lassen sich dann neue Autos kaufen, die ganz in 'Need for Speed'-Manier aufgemotzt werden können.



Technisch präsentiert sich das Spiel von seiner besten Seite: Die Steuerung verhält sich flüssig und das Fahrverhalten hat man nach nur wenigen Rennen im Griff und fühlt sich (fast) wie in einem richtigen Rennwagen. Zudem punktet auch die Grafik und sorgt mit genialen Lichteffekten für die nötige Rennatmosphäre. Man kann EA vorwerfen was man will, aber im Renngenre spielen sie in der oberen Liga mit – den Namen 'Need for Speed' braucht man eigentlich gar nicht mehr. Aber man darf gespannt sein wie sich die Marke weiterentwickeln wird. EA hat es in der Hand ob es weiter in Richtung 'Shift' gehen wird, oder ob man den Weg zurück zu 'Underground' bevorzugt.


Genre: Rennspiel
Plattformen: Xbox360, PS3, PC
Release: 29. März 2011
Altersfreigabe: ab 3 Jahren
Publisher: Electronic Arts


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Herzlichen Dank an Electronic Arts für das Rezensionsexemplar des Spiels!

verfasst von Philipp Fankhauser
8. April 2011

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