|
|

Inhalt |
Bereits in der Frühzeit hat man sich die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt. So auch der faule Neandertaler Zed (Jack Black), der vom Baum der Weisheit gegessen hat und sich anschliessend nicht mehr mit den restlichen Dorfbewohnern identifizieren kann. Also verlässt er den Ort mit seinem besten Freund Oh (Michael Cera) und eine turbulente Reise quer durch die Anfänge der Zeitrechnung beginnt. Dabei geraten Zed und sein Kumpel immer wieder in explosive Situationen und sind stets zur falschen Zeit am falschen Ort... |
|
|
 |
Originaltitel |
Year One |
Produktionsjahr |
2009 |
Genre |
Komödie |
Laufzeit |
ca. 95 Minuten |
Altersfreigabe |
ab 12 Jahren |
Regie |
Harold Ramis |
Darsteller |
Jack Black, Michael Cera, Hank Azaria, David Cross, Olivia Wilde |
|
|
|
|
|
Kritik |
Zugegeben, auf den ersten Blick wirkt 'Year One' wie eine Parodie von '10'000 BC'. Als man dann aber merkt dass sich der Film zu einer waschechten Komödie mit einer grossen Prise Slapstick entwickelt, kommt man nicht drum herum in all der Steinzeit-mässigen Szenerie an Monty Python's 'Das Leben des Brian' zu denken - aber auch hier liegen Welten dazwischen. Hauptaugenmerk liegt einmal mehr auf Multitalent Jack Black - mit seiner sehr offensiven Art schafft er es beinahe in jeder Situation im Scheinwerferlicht zu stehen. Mitprotagonist Michael Cera hat hier reichlich wenig zu sagen. Klar, gemäss Drehbuch und Charakterrolle spielt Cera den eher Schüchternen - aber neben Black wirkt er stellenweise wie scheintot. Der Humor befindet sich zudem auf einem Niveau, den ältere Generationen sehr wahrscheinlich deutlich verabscheuen. Den Jugendlichen aber kann es durchaus Tränen vor Lachen in die Augen treiben, wenn Jack Black bei seiner Spurensuche ein Stück Scheisse kostet. Den nötigen Glamour (und das der Film nicht komplett aus dem Ruder läuft) hat man Olivia Wilde zu verdanken, selbst wenn auch sie keine Chance gegen Blacks Bühnenpräsenz hat. Die Story wirkt zu Beginn wie ein einfach gestricktes Roadmovie, entwickelt sich aber sehr schnell (allenfalls zu schnell?) zu einer fixen Aufgabe der Protagonisten, was das Filmerlebnis leicht trübt und somit "nur" noch die Witze und der Humor die Zuschauer bei Laune halten. Ein wenig lustig, ein wenig unterhaltsam - Sinn und Zweck des Filmes bleiben aber fragwürdig. |
|
|
|

|
© rezensiert von Philipp Fankhauser am 03.03.10
Unser Wertungssystem
Zurück zur vorherigen Seite