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Young Sheldon
von Chuck Lorre & Steven Molaro |
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"Auch der junge Sheldon überzeugt! Durchwegs empfehlenswert - auch für Nicht-'TBBT'-Fans!" |
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Release: 6. Dezember 2018 |
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Inhalt |
Heranzuwachsen ist keine leichte Aufgabe für das neunjährige Wissenschaftsgenie Sheldon Cooper (Iain Armitage). Während der hochbegabte Sheldon in Ost-Texas zurechtkommen muss - einer Welt, in der Kirche und Sport den Ton angeben - muss andererseits seine Familie mit ihm fertig werden. Sein Vater George (Lance Barber), seine Mutter Mary (Zoe Perry), sein älterer Bruder Georgie (Montana Jordan) und seine Zwillingsschwester Missy (Raegan Revord) versuchen ihn zu verstehen, doch das fällt ihnen alles andere als leicht. |
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Originaltitel |
Young Sheldon |
Produktionsjahr |
2017-???? |
Genre |
Comedyserie |
Laufzeit |
ca. 418 Minuten |
Altersfreigabe |
ab 12 Jahren |
Created By |
Chuck Lorre & Steven Molaro |
Darsteller |
Iain Armitage, Zoe Perry, Lance Barber, Montana Jordan, Raegan Revord |
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Kritik |
Bereits seit 2007 unterhält die Nerd-Sitcom 'The Big Bang Theory' Millionen von Zuschauer auf der ganzen Welt. Insbesondere eine Figur dieser Serie hat aber unweigerlich die meisten Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper. Verkörpert wird er von Jim Parsons, welcher für diese Rolle den bisher einzigen Golden Globe für 'The Big Bang Theory' gewinnen konnte (bei insgesamt sieben Nominierungen). Immer wieder blitzt in der Serie durch, dass Sheldon eine äusserst interessante Kindheit durchlebt haben muss. Bereits als Kind versuchte er komplexe Geräte wie ein Röntgengerät oder einen Kernreaktor zu bauen - und das im erzkonservativen Texas, wo die Kirche stellenweise noch immer über der Wissenschaft steht. Ebenso hat er eine Zwillingsschwester, die ihm aber so gar nicht ähnelt, und ein inniges Verhältnis zu seiner Grossmutter, welche er liebevoll Meemaw nennt. Nach zehn Jahren 'The Big Bang Theory' enthält man nun tatsächlich Einblick in Sheldons Kindheit: Mit der Spin-Off-Serie 'Young Sheldon', welche das Leben des neunjährigen Sheldon im texanischen Galveston zeigt. In zweiundzwanzig Episoden geht die erste Staffel auf allerlei Themen ein und präsentiert sich damit äusserst abwechslungsreich und unterhaltsam. Eines vorneweg: 'Young Sheldon' ist alles andere als eine mässig produzierte TV-Serie, welche nur aus dem bekannten Sheldon Cooper-Namen Profit schlagen möchte. Das zeigt sich auch an 'The Big Bang Theory'-Creator Chuck Lorre welcher mit an Bord ist sowie auch Jim Parsons, der als Erzähler fungiert. In den einzelnen Episoden geht es sehr unterhaltsam zu und her: Wie sich Sheldon in seinem Umfeld zurechtfinden muss und wie die einzelnen Familienmitglieder zu ihm stehen wird schon sehr bald erklärt - und dies in einem guten, frischen Erzähltempo. Bereits in der dritten Episode stellt Sheldon fest, dass die Schöpfungsgeschichte voll mit Logikfehlern ist - und daraus macht er natürlich kein Geheimnis. Dies bildet schon mal das erste Highlight der Staffel. Auch die sechste Episode 'Ein Aufnäher, ein Modem und ein Magengeschwür' ist äusserst unterhaltsam und führt Sheldon bis ins Büro eines NASA-Mitarbeiters. Es folgen zahlreiche weitere Episoden, welche nicht selten an 'The Big Bang Theory' erinnern und den Unterhaltungswert ähnlich hoch halten wie bei der "Mutter-Serie". Auch der junge Sheldon überzeugt! Durchwegs empfehlenswert - auch für Nicht-'TBBT'-Fans! |
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© rezensiert von Philipp Fankhauser am 10.12.18
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